• 25.02.2016, 11:10:03
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ÖGB: Mehr Jobs und Lehrstellen sind Grundlage für höhere Pension

Schluss mit der Verunsicherung der Jugend

Utl.: Schluss mit der Verunsicherung der Jugend =

Wien (OTS) - "Die Jungen dürfen die Pensionsreform nicht zahlen",
stimmt Sascha Ernszt, Vorsitzender der Österreichischen
Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), zumindest in einem Punkt mit der Jungen
Industrie überein. "Das Pensionsantrittsalter anzuheben ist aber
nicht die Lösung, erst recht nicht, solange es nicht genügend
Arbeitsplätze für alle gibt." Es fehlen vor allem Arbeitsplätze für
Ältere, und wenn sie länger arbeiten müssten, dann fehlen auch die
Jobs für die Jüngeren, betont Ernszt und fordert: "Statt weiterhin am
Pensionssystem herumzudoktern, müssen wir für mehr Lehrstellen und
Arbeitsplätze sorgen. Denn nur eine gute Ausbildung und ein fairer
Berufseinstieg sind die Grundlage für eine sichere Pension – nicht
ein höheres Pensionsantrittsalter." ++++

"Statt länger die Werbetrommel für die Versicherungswirtschaft zu
rühren, sollen die Jungen Erben der Industriellenvereinigung die
Fakten nicht länger ignorieren: Pensionsantrittsalter steigt
schneller als erwartet." Das zeigt, dass die Pensionsreformen wirken.
Auch das letzte Gutachten für die Pensionskommission sagt voraus,
dass das Pensionssystem auch in Zukunft leistbar sein wird. "Mit der
Verunsicherung der Jugend muss endlich Schluss sein", fordert Ernszt
abschließend.

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