ÖGB: Mehr Jobs und Lehrstellen sind Grundlage für höhere Pension

Schluss mit der Verunsicherung der Jugend

Wien (OTS) - "Die Jungen dürfen die Pensionsreform nicht zahlen", stimmt Sascha Ernszt, Vorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), zumindest in einem Punkt mit der Jungen Industrie überein. "Das Pensionsantrittsalter anzuheben ist aber nicht die Lösung, erst recht nicht, solange es nicht genügend Arbeitsplätze für alle gibt." Es fehlen vor allem Arbeitsplätze für Ältere, und wenn sie länger arbeiten müssten, dann fehlen auch die Jobs für die Jüngeren, betont Ernszt und fordert: "Statt weiterhin am Pensionssystem herumzudoktern, müssen wir für mehr Lehrstellen und Arbeitsplätze sorgen. Denn nur eine gute Ausbildung und ein fairer Berufseinstieg sind die Grundlage für eine sichere Pension – nicht ein höheres Pensionsantrittsalter." ++++

"Statt länger die Werbetrommel für die Versicherungswirtschaft zu rühren, sollen die Jungen Erben der Industriellenvereinigung die Fakten nicht länger ignorieren: Pensionsantrittsalter steigt schneller als erwartet." Das zeigt, dass die Pensionsreformen wirken. Auch das letzte Gutachten für die Pensionskommission sagt voraus, dass das Pensionssystem auch in Zukunft leistbar sein wird. "Mit der Verunsicherung der Jugend muss endlich Schluss sein", fordert Ernszt abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund
Katja Dämmrich
Mobil: 0664 614 5011
katja.daemmrich@oegb.at
www.oegb.at
www.facebook.at/oegb.at
www.twitter.com/oegb_at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0002