Jank zu Flüchtlingen und Schule: Deutsch vor Regelunterricht ist rasch umzusetzen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um die Flüchtlingskinder und -jugendlichen in den Unterricht zu integrieren, sagte ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank heute, Donnerstag, anlässlich der Sitzung des Unterrichtsausschusses, bei der auch das Thema Flüchtlinge und Schule diskutiert wird.

„Selbstverständlich ist es für die Lehrerinnen und Lehrer eine erhebliche Herausforderung, in ihren Klassen die Integration von Flüchtlingskindern zu bewerkstelligen und den Erwerb der deutschen Sprache zu vermitteln“, dankte Jank den vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrern für ihr großes freiwilliges Engagement in diesem Bereich.

„Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler bereits vor dem Eintritt in den Regelunterricht Deutsch lernen, um dem Unterricht überhaupt folgen zu können. Vonseiten des Integrationsressorts ist hier bereits viel geschehen. So wurden etwa 10.000 neue Deutsch-Kursplätze für Flüchtlinge bzw. jene Asylwerber mit hoher Anerkennungswahrscheinlichkeit geschaffen. Auch auf Regierungsebene wurde „Deutsch vor Regelunterricht“ vereinbart. Die rechtlichen Grundlagen und Angebote sind nun vom Unterrichtsressort zu schaffen und umzusetzen. Neue Forderungen an das System sind hier kontraproduktiv", sagte Jank in Richtung des Grünen Bildungssprechers Harald Walser und verwies überdies auf vereinbarte Sondermittel für die Sprach- und Wertevermittlung und die Förderung des Einstiegs in den Arbeitsmarkt.

Alle in Österreich lebenden Kinder im schulpflichtigen Alter haben das Recht und die Pflicht, die Schule zu besuchen. "Kinder und Jugendliche müssen möglichst rasch die Sprache erlernen, weil Deutsch der Schlüssel zu Bildung und Integration ist", so die ÖVP-Abgeordnete.
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