Wirtschaftspolitischer Aschermittwoch II: Mit Zuversicht in die Zukunft

Integrationsprämie für die Betriebe und soziales Jahr - Großen Dank an die engagierten Unternehmerinnen und Unternehmer in Österreich

Wien (OTS) - „Es herrscht in diesem Land das dumpfe Gefühl, dass nichts mehr weitergeht. Wir müssen der Motor sein. Wir müssen mit Dynamik und Zuversicht an die großen Herausforderungen herangehen, die uns bevorstehen. Wir müssen wieder hinauf auf den Berg, mit viel Optimismus und Tatkraft“, so Wirtschaftsbund-Präsident Leitl in seiner heutigen Rede zum wirtschaftspolitischen Aschermittwoch.

Die Wirtschaft ist ein verlässlicher Partner für die Bewältigung der größten Probleme und Herausforderungen im Land. „Die Flüchtlingssituation verlangt unserem Land einiges ab. Wenn wir aber jetzt Grenzen errichten, dann wird uns das allen wehtun. Wenn wir Österreichs Grenzen völlig schließen, kostet das bis zu 8 Millionen Euro pro Tag und Milliarden in Europa“, so Leitl und weiter: „Es geht jetzt darum die legal hier im Land verbleibenden Menschen schnellstmöglich zu integrieren. Vor allem den jungen Leuten müssen wir eine Zukunftsperspektive geben. Genau hier ist das Einbeziehen der heimischen Betriebe so wichtig“. Der Wirtschaftsbund-Präsident wünscht sich eine Integrationsprämie für die Betriebe sowie ein soziales Jahr für die jungen Asylberechtigten. Gleichzeitig warnt er vor Panikmache in der Gesellschaft. „Wir dürfen Migration nicht als Bedrohung sehen. Wir brauchen einen ehrlichen, seriösen und menschlichen Zugang zur Sache“, betont Leitl.

Ein großes Danke spricht der Präsident den vielen Betrieben in diesem Land aus: „Sie stiften Nutzen durch ihre Produkte und Dienstleistungen, die den Menschen dienen. Sie geben den jungen Menschen eine Zukunftsperspektive. Durch ihre Arbeit erhalten sie das soziale System und sichern den sozialen Frieden innerhalb Österreichs. Außerhalb der Landesgrenzen leisten sich einen wertvollen Beitrag zu Stabilität und Frieden. Kurzum sie leisten Überproportionales und dafür gebührt ihnen Anerkennung und Wertschätzung.“

Abschließend zitiert der Präsident noch die österreichische Bundeshymne: „Mutig in die neuen Zeiten, treu und zuversichtlich lass uns schreiten, arbeitsfroh und hoffnungsreich. Das ist unsere Botschaft, die wir vertreten. Arbeit ist Freude und nicht Leid. Mit dieser Arbeit gehen wir an neue Aufgaben heran, die wir im Sinne dieses Landes und seiner Menschen bewältigen werden. An die Mitglieder der Regierung appelliere ich aus dem Schlafwagen auszusteigen und in den ICE umzusteigen.“

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