• 05.02.2016, 11:30:07
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Pfurtscheller: Genitalverstümmelung ist reine Gewalt und klare Menschenrechtsverletzung

ÖVP-Menschenrechtssprecherin zum morgigen internationalen Gedenktag gegen weibliche Genitalverstümmelung

Utl.: ÖVP-Menschenrechtssprecherin zum morgigen internationalen
Gedenktag gegen weibliche Genitalverstümmelung =

Wien (OTS) - Morgen, Samstag, wird international der Tag gegen die
weibliche Genitalverstümmelung begangen. Der 6. Februar wurde im Jahr
2004 von der UN-Menschenrechtskommission zum internationalen
Gedenktag erklärt. "Dieser Tag ist ein schmerzender Hinweis darauf,
dass noch immer jährlich tausende Mädchen und Frauen gequält,
verletzt, verstümmelt werden und an deren Folgen die Betroffenen
oftmals sterben bzw. zumeist ihr ganzes Leben lang leiden müssen",
erklärte ÖVP-Menschenrechtssprecherin Abg. Elisabeth Pfurtscheller
heute, Freitag. "Körperliche Unversehrtheit ist ein Menschenrecht!"

Genitalverstümmelung sei nichts anderes als nicht zu rechtfertigende
Gewaltanwendung, fuhr Pfurtscheller fort. "Erschreckend und
bedenklich, dass diese grausamen Maßnahmen auch in Österreich illegal
angewendet werden." Daher müsse man das Thema weiter enttabuisieren.
"Wir müssen aufklären, anprangern, auf nationaler und internationaler
Ebene Schritte setzen. Diese Gewaltanwendung muss ein Ende haben – da
werden wir nicht locker lassen", schloss die
ÖVP-Menschenrechtssprecherin.
(Schluss)

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