• 01.02.2016, 11:46:02
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Plus 1,5 Prozent für JournalistInnen bei Zeitschriften und Fachmedien

Fairer Kompromiss und funktionierende Sozialpartnerschaft

Utl.: Fairer Kompromiss und funktionierende Sozialpartnerschaft =

Wien (OTS) - Ab 1. März 2016 bekommen die Journalistinnen und
Journalisten bei österreichischen Zeitschriften und Fachmedien ein
Plus von 1,5 Prozent für Gehälter und Honorare. Auf dieses Ergebnis
haben sich die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Österreichische Zeitschriften-
und Fachmedienverband am 28. Jänner 2016 geeinigt. ++++

Die Gehälter werden auf den nächsten vollen Fünfzig-Cent-Betrag
aufgerundet. Bestehende Überzahlungen bleiben aufrecht, das gilt auch
für Vorrückungen und Umstufungen in der Tariftabelle. Mit 1. März
werden auch die monatliche Infrastrukturpauschale für freie und
angestellte JournalistInnen sowie Honorare für die Text- und
Bildbeiträge freier und ständig freier JournalistInnen jeweils um 1,5
Prozent erhöht.

Wolfgang Pichler, Präsident des Österreichischen Zeitschriften- und
Fachmedienverbandes (ÖZV) und Verhandlungsführer der
Arbeitgeberseite, bezeichnete den Abschluss als fairen Kompromiss:
"Der Abschluss nimmt Bedacht auf die wirtschaftliche Situation der
österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverlage und stärkt
gleichzeitig die Kaufkraft der Beschäftigten." "Das Ergebnis kann
sich angesichts der derzeitigen Rahmenbedingungen sehen lassen und
zeigt, dass die Sozialpartnerschaft im Bereich des Journalismus
funktioniert", ergänzt Alice Rienesl, Verhandlungsleiterin der
GPA-djp.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB

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