- 29.01.2016, 09:07:18
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Wirtschaftsministerium und Fachverband Finanzdienstleister: Crowdinvesting in Österreich auf Rekordniveau
Neu und ab sofort verfügbar: Die 1. Crowdinvesting-Jahresbilanz nach Einführung des neuen Gesetzes - Heimische Crowdinvesting-Plattformen sammelten 2015 8,1 Mio. Euro ein
Utl.: Neu und ab sofort verfügbar: Die 1.
Crowdinvesting-Jahresbilanz nach Einführung des neuen Gesetzes
- Heimische Crowdinvesting-Plattformen sammelten 2015 8,1 Mio.
Euro ein =
Wien (OTS) - Im Fachverband Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ) ist die aktuelle Statistik der heimischen
Crowdinvesting-Plattformen ab sofort verfügbar. Paul Pöltner, der
Vorsitzende des Fachausschusses Crowdinvesting-Plattformen des
Fachverbands, freut sich über gleichermaßen erfreuliche wie
bemerkenswerte Auswirkungen des Alternativfinanzierungsgesetzes
(AltFG), das am 1. September 2015 in Kraft getreten ist: „Die
heimischen Crowdinvesting-Plattformen konnten 2015 8,1 Millionen Euro
einsammeln und dadurch 44 Projekte finanzieren. Das neue Gesetz hat
der Branche zusätzlichen Schub gebracht, denn mehr als die Hälfte des
Vorjahresumsatzes stammt aus dem letzten Quartal.“
„Das Gesetz regelt so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig.
Damit hat es auch international Vorzeigecharakter. Länder wie
Deutschland nehmen jetzt unser Gesetz zum Vorbild, um ihre eigenen
Regelungen zu überarbeiten“, sagt Wirtschaftsminister Reinhold
Mitterlehner anlässlich der ersten Crowdinvesting-Jahresbilanz nach
Einführung des neuen Alternativfinanzierungsgesetzes. „Das vergangene
Quartal hat verdeutlicht, dass das neue Gesetz wirkt. Seit das
Alternativfinanzierungsgesetz in Kraft ist, wurden 4,86 Millionen
Euro eingesammelt. Das ist doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2014
über Österreichs Plattformen investiert wurde. Vor allem Start-Ups
und KMU erhalten dadurch Starthilfe bis der Motor läuft“, betont
Mitterlehner.
„Crowdfunding ist ein wichtiger Puzzlestein in unserer
Gründerland-Strategie. Entscheidend ist die Rechtssicherheit für die
Unternehmen, Plattformbetreiber und die Investoren - also die
Konsumenten. Seit das Gesetz in Kraft ist, jagt ein Rekord den
nächsten. Die Anzahl der Investoren und Projekte hat zugenommen. Die
höheren Finanzierungssummen pro Unternehmen werden ausgenutzt. Das
zeigt, dass Crowdfunding in Österreich als echte Finanzierungsform
angekommen ist und noch viel Potenzial für die Zukunft hat“, ergänzt
Wirtschaftsstaatssekretär Harald Mahrer.
Seit Bestehen der österreichischen Plattformen konnten bereits 70
Finanzierungen positiv abgeschlossen werden. Insgesamt haben die
österreichischen Plattformen seit 2013 Finanzierungen in der Höhe von
11.136.986 Euro durch Crowd-Investoren erreicht. Die Steigerung von
2014 auf 2015 liegt bei 335 %. Die genaue Statistik ist auf der
Homepage des Fachverbands Finanzdienstleister
www.wko.at/finanzdienstleister (Direktlink:
https://www.wko.at/Content.Node/branchen/oe/sparte_iuc/Finanzdienstle
ister/Publikationen---Downloads/Pressemitteilungen/Statistik-Crowdinv
esting.pdf) abrufbar.
Derzeit sind in Österreich diese sechs Crowdinvesting-Plattformen
tätig:
www.conda.eu, www.dasertragreich.at, www.greenrocket.com,
www.homerocket.com, www.regionalfunding.at und www.1000x1000.at.
(PWK053/JR)
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