• 26.01.2016, 15:01:40
  • /
  • OTS0180 OTW0180

FPÖ-Steger: Sportagenden bei SPÖ und ÖVP eine „Beiwagerl-Materie“

"Sportminister Klug hinterlässt ein Chaos – keine 100 Tage Schonfrist für seinen Nachfolger"

Utl.: "Sportminister Klug hinterlässt ein Chaos – keine 100 Tage
Schonfrist für seinen Nachfolger" =

Wien (OTS) - „Es ist bezeichnend für die Unfähigkeit der
österreichischen Bundesregierung, dass dem Sport auch nach der
heutigen Regierungsumbildung neulich nicht die Bedeutung zugesprochen
wurde, die er sich eigentlich verdient hätte“, betonte
FPÖ-Sportsprecherin NAbg. Petra Steger. Positiv zu erwähnen sei
jedoch, dass der der Abgang von Gerald Klug als Sportminister keinen
Verlust darstelle, denn Klug habe in dieser Funktion an allen Ecken
und Enden versagt. „Leider betrachtet die Regierung die Sportagenden
insgesamt offenbar als ‚Beiwagerl-Materie‘. Dass der
Verteidigungsminister gleichzeitig auch Sportminister ist bzw. sein
sollte, lässt man gern unter den Tisch fallen“, so Steger.

Gespannt ist Steger auf Klug-Nachfolger Doskozil, von ihm erwartet
sich die FPÖ-Sportsprecherin, dass er die Probleme unverzüglich
angeht. „100 Tage Schonfrist kann es für Doskozil nicht geben. Seit
Jahren wird ein Sportstättenmasterplan versprochen, bis heute ist
dieser de facto nicht vorhanden. Genauso verhält es sich mit der
Transparenzdatenbank: versprochen, aber nicht umgesetzt! Auch die
Sportstätten sind – quer durch Österreich – in einem teils völlig
desolaten Zustand. Die völlig intransparente Sportförderung erfüllt
ihren Zweck auf weiten Strecken nicht – das Geld sollte endlich bei
den Sportlern ankommen“, betonte Steger.

Harte Worte fand Steger auch betreffend die Unterbringung von
Flüchtlingen in Sportstätten, ein Problem, das der neue Sportminister
umgehend lösen müsse: „Sportstätten sind keine Asylunterkünfte! Dass
Migranten in Sportstätten untergebracht werden, bedeutet für viele
Sportler, dass ihnen ihre Trainingsmöglichkeiten genommen werden. Die
Existenz unzähliger Leistungsträger wird dadurch massiv gefährdet“,
erklärte Steger. Der Höhepunkt wurde, so Steger, offenbar im
Dusika-Stadion erreicht: Hier müsse der Wiener Steuerzahler
unglaubliche 400.000 Euro für die Reinigung und Bewachung berappen.

„Bei Großveranstaltungen sitzen die Regierungsmitglieder gern auf der
VIP-Tribüne, den Rest des Jahres fällt der Sport bei SPÖ und ÖVP
unter 'ferner liefen'. Es ist endlich an der Zeit, dass die Regierung
dem Sport wieder den notwendigen Stellenwert gibt. Denn der positive
Einfluss des Sports auf Wirtschaft, Tourismus und Gesundheit ist
unbestreitbar“, betonte die freiheitliche Sportsprecherin.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel