• 26.01.2016, 13:34:06
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Rädler: In erfolgreiche Integration von Flüchtlinge gezielt investieren

Integrationstopf wird fair aufgeteilt - Sprache ist Basis und Grundvoraussetzung - Spielregeln des Zusammenlebens in Österreich vermitteln

Utl.: Integrationstopf wird fair aufgeteilt - Sprache ist Basis und
Grundvoraussetzung - Spielregeln des Zusammenlebens in
Österreich
vermitteln =

Wien, 26. Jänner 2016 (ÖVP-PK) "Die erfolgreiche Integration in
unsere Gesellschaft von jenen Flüchtlingen, die bei uns bleiben
dürfen, gehört zu den großen Herausforderungen, die auf uns
zukommen. Dazu sind nicht nur klare Perspektiven essentiell,
sondern auch klare Regeln. Umso wichtiger ist es, dass der
Ministerrat die von ÖVP und Integrationsminister Sebastian Kurz
initiierte Finanzierung für Integrationsmaßnahmen beschlossen hat.
Durch die faire Aufteilung der Mittel kann das Geld nun dort
verwendet werden, wo es benötigt wird. Mit dem Ziel, diese Menschen
rasch und erfolgreich zu integrieren", hält ÖVP-
Integrationssprecher Johann Rädler fest. Insgesamt stehen für die
Integration von anerkannten Flüchtlingen 75 Millionen Euro aus dem
Integrationstopf zur Verfügung. Fast ein Drittel des Geldes, 24
Millionen Euro, wird in die Bildung von Kindern und Jugendlichen
investiert. "Der Erwerb der deutschen Sprache ist Basis und
Grundvoraussetzung für Teilnahme am gesellschaftlichen Leben,
erfolgreiche Bildung und den beruflichen Werdegang. Es ist auch
entscheidend, dass bereits beim Spracherwerb vermittelt wird, wie
unser Land funktioniert, welche Geschichte uns geprägt hat und wie
die Spielregeln des Zusammenlebens in Österreich lauten", so der
Integrationssprecher. Integrationsminister Sebastian Kurz habe
bereits mit dem Start der verpflichteten Werte- und
Orientierungskursen in den Bundesländern des 50-Punkte-
Integrationsplans die Weichen für eine gelungen Integration von
anerkannten Flüchtlingen gestellt. Mit der Einigung beim
Asylgipfel, einen stärken Fokus auf Integration zu legen, sei ein
weiterer "zentraler Schritt gelungen, um dieser wachsende
Herausforderung zu begegnen". ****

Für die ÖVP steht fest: Wer die Teilnahme an den Sprach-,
Wertekursen sowie dem Arbeitsmarkt verweigert, muss mit
Konsequenzen, wie der Kürzung der Mindestsicherung, rechnen.
"Integration ist keine Einbahnstraße. Wer bleiben will, muss die
Regeln unseres Zusammenlebens einhalten. Diese Grundwerte sind
Rechtsstaatlichkeit oder Gleichstellung von Mann und Frau. Das ist
den Menschen aus anderen Kulturkreisen, die zu uns gekommen sind,
deutlich zu vermitteln. Das werden wir auch einfordern", betont
Rädler abschließend.

Rückfragehinweis: Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs,
01/40110/4436, http://www.oevpklub.at

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