• 25.01.2016, 17:58:11
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Licht ins Dunkel - Was passiert mit abgetriebenen Embryonen in Österreich?

Jugend für das Leben begrüßt parlamentarische Anfrage von Dr. Marcus Franz (ÖVP) und fordert offene Diskussion über den Umgang mit abgetriebenen Föten in Österreich

Utl.: Jugend für das Leben begrüßt parlamentarische Anfrage von Dr.
Marcus Franz (ÖVP) und fordert offene Diskussion über den
Umgang mit abgetriebenen Föten in Österreich =

Linz (OTS) - Dr. Marcus Franz ÖVP hat am 9. Dezember 2015 eine
parlamentarische Anfrage an das Bundesministerium für Gesundheit
gestellt, um zu erfahren, wie in Österreich mit abgetriebenen
Embryonen und Föten verfahren wird. Auslöser für die Anfrage ist der
Planned Parenthood Skandal in den USA, der im vergangenen Jahr
weltweit für Entsetzen gesorgt hat, als im Rahmen einer verdeckten
Ermittlung ersichtlich wurde, dass der größte Abtreibungsanbieter der
Welt aus dem Handel mit Organen abgetriebener Embryonen und Föten
Einnahmen generiert. Da Planned Parenthood (PP) in Österreich durch
die „Österreichische Gesellschaft für Familienplanung“ (ÖGF) aktiv
ist, stellt sich die Frage, was hierzulande mit abgetriebenen
Embryonen und Föten passiert. Jugend für das Leben begrüßt die
parlamentarische Anfrage und wird die Beantwortung, die vom
Gesundheitsministerium bis spätestens 9. Februar 2016 erfolgen muss,
eingehend analysieren und bewerten.

„Keine staatlichen Zuschüsse für Organisationen, die
Abtreibungen durchführen bzw. propagieren“

Im Sommer 2015 wurde das Videomaterial einer verdeckten Ermittlung
veröffentlicht, das zeigt, dass Planned Parenthood (PP) in den USA in
äußerst abstoßende und illegale Aktivitäten verwickelt ist:
Körperteile abgetriebener Babys werden teilweise ohne Zustimmung der
Mütter ausgebeutet und verkauft, nachdem bestimmte
Abtreibungsverfahren („weniger zerstörerische Methoden“) eingesetzt
wurden, um der vorbestellten Organe besser habhaft zu werden. Ein
Video zeigt, dass Organe von Babys entnommen werden, deren Herz zum
Zeitpunkt der Spätabtreibung noch schlägt.

In den USA wurde von den Republikanern wegen dieses Skandals ein
Untersuchungsausschuss eingerichtet und sowohl der Senat, als auch
das Repräsentantenhaus stimmten für ein Ende der staatlichen
Förderung von jährlich 500 Millionen Dollar. US-Präsident Obama
kündigte kürzlich an, dies mit seinem Veto zu verhindern. Weltweit
fordern Stimmen ein Ende der staatlichen Finanzierung von
Abtreibungsorganisationen. Jugend für das Leben Pressesprecherin
Carina Eder: "Auch wir verlangen, dass Organisationen, die
Abtreibungen durchführen bzw. propagieren, keine staatlichen
Zuschüssen erhalten sollen."

Umfassende Daten zu Abtreibungen in Österreich erforderlich

Die parlamentarische Anfrage von Dr. Marcus Franz will erfahren, wie
mit abgetriebenen Embryonen und Föten verfahren wird, ob sie in
irgendeiner Weise verwertet werden, oder „lediglich“ vernichtet
werden und ob es diesbezügliche Statistiken gibt. Außerdem wird die
Frage aufgeworfen, mit welchen Maßnahmen das Gesundheitsministerium
einer gewinnbringenden Verwertung von Körpern bzw. Körperteilen bzw.
Zellen vorbeugt. Die Anfrage, welche auf der Parlamentshomepage
öffentlich einsehbar ist, muss vom Gesundheitsministerium binnen zwei
Monaten, also spätestens bis 9. Februar 2016 beantwortet werden.

Jugend für das Leben zeigt sich erfreut über die parlamentarische
Anfrage und kündigt an, die Beantwortung eingehend analysieren und
bewerten zu wollen. Pressesprecherin Carina Eder: "Leider ist
Österreich bezüglich Abtreibungsstatistik ein Entwicklungsland. Eine
anonyme Statistik über die Anzahl und Motive der Abtreibung wäre ein
weiterer sinnvoller und notwendiger Schritt. So kann Frauen im
Schwangerschaftskonflikt jene Unterstützung zuteil werden, die sie
wirklich brauchen."

http://www.ots.at/redirect/jugendfuerdasleben

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