- 08.01.2016, 17:12:13
- /
- OTS0137 OTW0137
Fazekas: Vorfälle in Köln zeigen eine völlig neue Form der Kriminalität
Wien (OTS/SK) - „Die Übergriffe in Köln zeigen eine neue
Kriminalitätsform. In weitaus kleinerem Rahmen kennt man sie als
‚Antanzen‘, in diesem Kontext kann man aber schon fast von
‚Zusammenrottung‘ sprechen, bei der offenbar alle Dämme gebrochen
sind. Etwas Derartiges darf nicht wieder vorkommen! Daher geht es für
mich in erster Linie weder darum, Flüchtlinge unter Generalverdacht
zu stellen noch Fehlverhalten seitens der Exekutive anzuprangern,
sondern die Täter konsequent zu ermitteln“, so der SPÖ-Abgeordnete
und Mitglied des Innenausschusses Hannes Fazekas. ****
„Ich bin davon überzeugt, dass die Polizei unter denkbar schwierigen
Bedingungen gute Arbeit leistet. Aber, wie auch der Fall in Köln klar
zeigt, diese immer wieder vor völlig neuen immensen
Herausforderungen steht. Den PolizistInnen vor Ort müssen die besten
Einsatzbedingungen gewährleistet werden – das beginnt bei der Planung
und geht bis zur Bereitstellung von Personal sowie entsprechender
Ausrüstung. Nun gilt es, alles zu tun, um die Ermittlungen rasch
voranzutreiben“, betont Fazekas.
„Eines ist klar: Gewalt gegen Frauen ist eine Straftat. Die Täter
müssen gefasst und bestraft werden, auch wenn das bedeutet, dass sie
damit ihr Aufenthaltsrecht verwirken“, so Fazekas.
Dennoch warnt Abgeordneter Hannes Fazekas davor, alle Flüchtlinge
unter Generalverdacht zu stellen: „An den Grundfesten der
Menschenrechte dürfen wir nicht rütteln. Menschen in Not müssen wir
helfen.“ (Schluss) ms
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






