Blecha: Ausbildung und Qualifizierung bester Schutz vor Arbeitslosigkeit

Pensionistenverband begrüßt Hundstorfer-Vorstoß für Ausbildungsverpflichtung – Firmen, die Jugendliche ausbilden, müssen entlastet und unterstützt werden

Wien (OTS) - Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) begrüßt und unterstützt den Vorstoß von Sozialminister Rudolf Hundstorfer zur Ausbildungspflicht für Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr. „Ausbildung und Qualifizierung sind der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit! Die Arbeitswelt wandelt sich, die Digitalisierung schreitet voran und damit verändern sich auch die Anforderungen des Arbeitsmarktes. Qualifizierung und Spezialisierung sind der Schlüssel für ein erfolgreiches Berufsleben und ein sicheres Einkommen. Wenn wir unserer Jugend eine gute Ausbildung mitgeben, geben wir ihnen die besten Perspektiven für die Zukunft! Gleichzeitig stärken wir den Wirtschaftsstandort Österreich, fördern Wachstum und sichern die Sozialsysteme! Denn qualifizierte Arbeitskräfte sind eine Grundvoraussetzung dafür, dass Österreich im immer härter werdenden internationalen Wettbewerb auch in Zukunft bestehen kann“, betont Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs. ****

„Alle Statistiken belegen: Personen mit niedrigen oder gar keinen Bildungs-Abschlüssen sind überproportional stark von Arbeitslosigkeit betroffen bzw. bleiben nach Verlust ihres Arbeitsplatzes besonders lange ohne Job“, so Blecha, der darauf hinweist, dass man für die Maßnahme „Ausbildung bis 18“ auch die nötigen Rahmenbedingungen schaffen müsse. „Hier gilt es insbesonders auf die veränderte Arbeitswelt – Stichwort Digitalisierung offensiv zuzugehen. Zweitens:
wenn wir wollen, dass noch mehr Betriebe ihrer sozialen Verantwortung nachkommen, Jugendlichen eine Lehrstelle anbieten und ihren MitarbeiterInnen Weiterbildungen ermöglichen, so müssen wir diese Betriebe auch unterstützen!“, stellt Blecha klar. Der Pensionistenverband fordert daher, dass der öffentliche Dienst hier mit gutem Beispiel vorangeht und das verpflichtende Bestbieter-Prinzip von der Baubranche auf alle Branchen ausgeweitet wird. „Damit würden künftig bei öffentlichen Aufträgen jene Firmen den Zuschlag erhalten, die bestimmte Sozialkriterien wie die Ausbildung von Jugendlichen erfüllen. Eine wichtige Unterstützung für Betriebe, die ihrer Lehrverpflichtung nachkommen“, so Blecha, der abschließend unterstreicht: „Jetzt müssen alle gemeinsam an einem Strang ziehen! Politik und Wirtschaft sind gefordert, jetzt die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die ‚Ausbildung bis 18‘ so rasch wie möglich umgesetzt werden können! Damit geben wir unserer Jugend Perspektiven, damit machen wir unser Land zukunftsfit, damit wird Österreich einmal mehr zum Vorbild für in Sachen Arbeitsmarkt! Parallel dazu bedarf es größter Anstrengungen, auch die hohe Arbeitslosigkeit bei den Älteren einzudämmen und zusätzliche, altersgerechte Jobs für die Generation 50 plus zu schaffen!“ (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PVO0002