- 02.01.2016, 11:19:38
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Seniorenbund: 2016 Stärkung der ärztlichen Versorgung schaffen – auch im ländlichen Raum!
Korosec: Hausapotheken endlich sichern. E-Medikation rascher und besser umsetzen. Neuen Leistungskataltog für Hausärzte angehen!
Utl.: Korosec: Hausapotheken endlich sichern. E-Medikation rascher
und besser umsetzen. Neuen Leistungskataltog für Hausärzte
angehen! =
Wien (OTS) - 02. Jänner 2016 – 2016 steht für den Österreichischen
Seniorenbund die ärztliche Versorgung der Bevölkerung, auch der
Seniorinnen und Senioren im ländlichen Raum, weiter im Vordergrund.
LAbg. Ingrid Korosec, Bundesobmann-Stellvertreterin des
Österreichischen Seniorenbundes und Landesvorsitzende des Wiener
Seniorenbundes, halt dazu heute fest:
“Es ist unfassbar, dass die Absicherung der ärztlichen Hausapotheken
sich jetzt schon Jahre hinzieht. Trotz eines ensprechenden
parlamentarischen Entschließungsantrages ist das Thema bis heute
nicht zufriedenstellend geregelt. Dies zeigt sich auch am Beispiel
der Gemeinde Altlengbach, das in der heutigen ORF-Sendung
“Bürgeranwalt” erneut behandelt wird und wo das Thema nun schon seit
Jahren drängt! Der Seniorenbund verlangt hier nun rasche und
umfassende Schritte der Verantwortlichen. Die Menschen wollen und
brauchen die bestehenden Apotheken auch bei den Hausärzten!”
E-Medikation verbessern und Umsetzung beschleunigen. Neuen
Leistungskatalog für Hausärzte angehen.
Korosec weiter: “Auch bei der E-Medikation, der elektronischen
Erfassung von verordneten und rezeptfrei gekauften Medikamenten gibt
es noch keinen Grund zum Jubeln. Wir teilen hier die Meinung des
Hauptverbandes, wie heute schon im Ö1-Morgenjournal dargestellt, und
halten fest: In der aktuellen Version, wie die E-Medikation ab Mitte
2016 umgesetzt warden kann, ist für die Patientinnen und Patienten
noch zu wenig Sicherheit drin! Wir wollen hier wie bei ELGA ein
“opting-out” statt einem “opting-in”. Gerade Seniorinnen und Senioren
haben es satt, ihre Medikamentenlisten mit sich herumtragen zu
müssen! Sowohl rezeptfrei als auch auf Rezept gekaufte Medikamente
sollten elektronisch gespeichert und im Falle einer Behandlung
verpflichtend eingesehen warden. Doppelmedikationen und
Wechselwirkungen sind nicht nur gefährlich, sie sind auch eine
unnötige finanzielle Belastung des Gesundheitssystems! Zudem muss ein
neuer Leistungskatalog für Allgemeinmediziner endlich in den Fokus
genommen werden: Machen wir den Hausarzt zum echten
Gesundheitsmanager, zum Lotsen durch unser Gesundheitssystem! Die
Umsetzung der so genannten “Primary Health Care” darf zudem weder
Einzelverträge zurückdrängen, noch die Selbständigkeit der
niedergelassenen Ärzte insgesamt gefährden!”
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