- 28.12.2015, 17:25:20
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Trotz fünfter Polizeisperrzone und Klage: VGT dokumentiert illegale Mensdorff-Jagd
LVT-Burgenland Chef Schmickl bekämpft TierschützerInnen mit Besessenheit – ungarische Polizei auf VGT gehetzt, lässt VGT aber völlige Bewegungsfreiheit
Utl.: LVT-Burgenland Chef Schmickl bekämpft TierschützerInnen mit
Besessenheit – ungarische Polizei auf VGT gehetzt, lässt VGT
aber völlige Bewegungsfreiheit =
Wien (OTS) - Wer eine Gerichtsgeschichte wie Alfons Mensdorff-Pouilly
hat – er wurde eben in erster Instanz zu 3 Jahren unbedingter Haft
verurteilt – wird von der Polizei eher überwacht als eskortiert und
mit einer Sperrzone geschützt. Doch bei diesem fanatischen Jäger und
Waffenlobbyisten ist alles anders. Der burgenländische
Landespolizeidirektor Doskozil muss mit Mensdorff-Pouilly enge
Beziehungen pflegen, anders lässt sich nicht erklären, dass er nun
bereits zum fünften Mal die gesamte Polizei der Umgebung dazu
abkommandiert, sämtliche Zufahrten zum Jagdrevier dieser Person mit
Straßensperren zu besetzen und per Verordnung eine Sperrzone zu
erlassen. Doch nicht minder fanatisch ist der Chef des
Burgenländischen Landesamts für Verfassungsschutz und
Terrorismusbekämpfung (LVT) Franz Schmickl, der nicht nur persönlich
alle TierschützerInnen verfolgt und mit Festnahme bedroht, sondern
das Verhindern des simplen Dokumentierens der illegalen
Machenschaften von Mensdorff-Pouilly zur wichtigsten Operation seines
Amts für Terrorbekämpfung erklärt. So mussten seine BeamtInnen im
Gebüsch auf TierschützerInnen lauern, die von Ungarn aus filmten.
Selbst die ungarische Polizei wurde auf den VGT gehetzt, doch die
Beamten, die schließlich erschienen, solidarisierten sich und ließen
dem VGT volle Bewegungsfreiheit.
VGT-Obmann Martin Balluch: „Es ist nicht zu fassen, was für einen
undemokratischen Einfluss dieser in erster Instanz zu 3 Jahren
verurteilte Mensch hierzulande auf die Polizei hat. Wir haben schon
sehr viele Jagden anderswo in Österreich dokumentiert, nirgends gibt
es Sperrzonen und Chefs von Ämtern zur Terrorbekämpfung, die wie
besessen den Tierschutz terrorisieren. Es ist völlig legal von der
öffentlichen Straße aus eine Jagd zu filmen, das werde ich im Prozess
gegen Mensdorff-Pouilly am 26. Jänner 2016 vor Gericht ausführen.
Erst die Sperrzone und die verrückten Operationen von Schmickl und
seinen BeamtInnen behindern diese völlig legale Arbeit, die wir im
Namen der Öffentlichkeit durchführen. Doch wir lassen uns weder von
einer instrumentalisierten Polizei noch von der Klage des fanatischen
Jägers einschüchtern und haben dennoch diese Jagd dokumentieren
können, nicht zuletzt dank der Hilfe der ungarischen Polizei. Und wir
werden wieder Anzeige wegen Tierquälerei erstatten, weil
Mensdorff-Pouilly vor den Augen der ihm offenbar hörigen Polizei
einfach Fasane völlig gesetzwidrig aussetzt und dafür nicht belangt
wird. Doch wir werden dafür Sorge tragen, dass auch in Güssing, ein
Bezirk offenbar im Griff des Herrn Mensdorff-Pouilly, sich wieder der
Rechtsstaat durchsetzen kann.“
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