• 23.12.2015, 10:56:47
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FMA-Bericht zum 3. Quartal 2015 der österreichischen Versicherungswirtschaft

Leichter Rückgang der Prämieneinnahmen im 3. Quartal

Utl.: Leichter Rückgang der Prämieneinnahmen im 3. Quartal =

Wien (OTS) - Österreichs Versicherungsunternehmen haben im 3. Quartal
2015 das Prämienvolumen im Vergleich zum Vorjahresquartal um -0,2%
auf € 3,84 Mrd. verringert. Davon entfielen € 1,94 Mrd. (+3,76%) auf
die Schaden- und Unfallversicherung, € 1,41 Mrd. (-6,55%) auf die
Lebensversicherung und € 487 Mio. (+4,5%) auf die
Krankenversicherung. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres
betrug das Prämienvolumen € 13,41 Mrd., das entspricht einem Anstieg
um 2,38%. Dabei entfielen € 6,9 Mrd. auf die Schaden- und
Unfallversicherung (+2,30%), € 5,03 Mrd. auf die Lebensversicherung
(+1,95%) und € 1,47 Mrd. auf die Krankenversicherung (+4,28%). Das
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) sank in den ersten
neun Monaten des Jahres 2015 um € 143,4 Mio. oder -11,50% auf € 1,10
Mrd. Dies lag vor allem darin begründet, dass sich das Finanzergebnis
um -6,70% verringerte. Das versicherungstechnische Ergebnis erhöhte
sich geringfügig um +0,3% Dies geht aus dem heute von der
Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) veröffentlichten Bericht über das
3. Quartal der österreichischen Versicherungswirtschaft hervor.

Die Summe aller Vermögenswerte der österreichischen
Versicherungsunternehmen (inkl. Kapitalanlagen der fonds- und
indexgebundenen Lebensversicherung) verringerte sich zum Ende des 3.
Quartals verglichen zum Ultimo des 2. Quartals 2015 um -0,08% auf €
108,08 Mrd. Die Kernaktienquote (Aktienfonds, Aktien notiert und
Aktienrisiko in gemischten Fonds) hat sich im dritten Quartal
gegenüber dem Vorquartal von 3,61% auf 3,58% vermindert. Die
erweiterte Aktienquote (zusätzlich Aktien nicht notiert inkl.
Beteiligungen, strukturierte Schuldverschreibungen ohne
Kapitalgarantie und Darlehen ohne Kapitalgarantie) verringerte sich
ebenfalls und liegt bei 16,46%. Die stillen Nettoreserven zeigen Ende
des abgelaufenen Quartals eine Erhöhung zum Vorquartal um +2,15% auf
€ 22,38 Milliarden. Das entspricht einer Reservequote bei den
Kapitalanlagen von 25,22%.

Den gesamten Bericht finden Sie auf der FMA-Website unter
https://www.fma.gv.at/de/statistik-berichtswesen/statistiken-unterneh
men/versicherungs-unternehmen.html

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMA

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