• 13.12.2015, 10:24:08
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E-Wirtschaft begrüßt Beschlüsse von Paris

Wichtiges Signal für die Welt, aber weitere Maßnahmen notwendig

Utl.: Wichtiges Signal für die Welt, aber weitere Maßnahmen
notwendig =

Wien (OTS) - Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung der
E-Wirtschaft begrüßt die Beschlüsse der Klimakonferenz von Paris als
wichtiges Signal, das den weltweiten Einstieg in eine nachhaltige
Energiezukunft markiert. „Zwar wurden nicht alle Wüsche erfüllt und
es fehlen auch noch einige notwendige weitere Schritte, aber das
Signal das die Weltgemeinschaft mit diesem Abkommen gesetzt hat,
eindeutig“, erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von
Oesterreichs Energie.

Österreichs E-Wirtschaft tritt ein für eine globale rechtlich
bindende Vereinbarung der Maßnahmen zur Erreichung des 2°C-Zieles und
zur Bekämpfung des Klimawandels zwischen allen Vertragsparteien.
Dafür erforderlich ist ein global gültiges Regime aus Politik und
Maßnahmen, das klare Signale und Investitionssicherheit in CO2-arme
Technologien fördert. Schmidt: „Ein Beschluss über Ziele und
Maßnahmen ist aber noch nicht genug, denn danach folgen die Mühen der
Umsetzung. Die richtige Arbeit beginnt daher jetzt“ Positiv sei zu
sehen, dass das Abkommen von Paris so angelegt ist, dass weitere
notwendige Nachbesserungen und zusätzliche Schritte in Richtung mehr
Klimaschutz in den kommenden Jahren bereits jetzt in ihrer Struktur
erkennbar seien. Die E-Wirtschaft fordert in diesem Zusammenhang
langfristige Sicherheit für Bevölkerung, Wirtschaft und Investoren.
Dafür müssten allgemein gültige und transparente Regeln zu Zeitplan,
Messung, Reporting und Evaluation für alle Wirtschaftszweige erstellt
werden.

Wichtige Rolle der E-Wirtschaft

Die E-Wirtschaft wird eine wesentliche, wenn nicht führende Rolle bei
der langfristigen Dekarbonisierung Europas einnehmen und somit auch
neue Lösungen für die kostengünstige Reduktion von CO2-Emissionen in
anderen Anwendungsbereichen bringen. Oesterreichs Energie hat im
November 2015 eine Stromstrategie für Österreich bis 2030
vorgestellt, die zum Kern einer Energiestrategie für die kommenden
Jahrzehnte werden könnte. Schmidt: „Mit unserer Strategie Empowering
Austria können wir einen maßgeblichen Beitrag zur Reduzierung der
CO2-Emissionen leisten, die Nutzung erneuerbarer Energien und die
Energieeffizienz in Österreich steigern und tausende neue
Arbeitsplätze schaffen. Unter anderem sieht die Stromstrategie vor,
in den kommenden 15 Jahren die Stromproduktion aus erneuerbaren
Energien im Inland um 20 Milliarden Kilowattstunden auf 88 Milliarden
Kilowattstunden jährlich zu steigern und damit den Anteil
erneuerbarer Energien im Stromsystem auf 85 Prozent anzuheben (Infos
dazu unter:
http://oesterreichsenergie.at/medien/presse/presseaussendungen-340.ht
ml)

Über Oesterreichs Energie

Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten
Brancheninteressen der E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und
Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir
eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen
und informieren die Öffentlichkeit über Themen der
Elektrizitätsbranche.

Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.000
Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und
betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die
Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte
2013 rund 65 Milliarden Kilowattstunden, davon 65 Prozent aus
nachhaltiger Wasserkraft.

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