- 09.12.2015, 13:56:03
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Gessl-Ranftl fordert Mikl-Leitner und Kurz auf zu handeln
Innenministerin sagt „Njet“ zu Besuch in Leoben – Anfrage soll Kooperationsbereitschaft von Integrationsminister klären
Utl.: Innenministerin sagt „Njet“ zu Besuch in Leoben – Anfrage soll
Kooperationsbereitschaft von Integrationsminister klären =
Wien (OTS/SK) - Aufgrund der eskalierenden Situation in der
ehemaligen Baumax-Halle in Leoben lud die steirische Abgeordnete
Andrea Gessl-Ranftl die Innenministerin ein, sich vor Ort ein Bild
über die Situation zu machen: „Das Njet der Innenministerin zu einem
Besuch in Leoben macht betroffen, aber wahrscheinlich ist Leoben
weniger spektakulär und weniger medienwirksam als manch anderer Ort
in Österreich“, so Gessl-Ranftl am Mittwoch gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. Die steirische Abgeordnete fordert von der
Innenministerin und dem Integrationsminister dringend deeskalierende
Handlungen ein. ****
„Die Flüchtlinge, die meisten von ihnen unbegleitete minderjährige
Flüchtlinge, und die Leobner Bevölkerung sind überfordert – wir
brauchen dringend Unterstützung und professionelle Hilfestellung“, so
Gessl-Ranftl. Insbesondere aufgrund der Schlägerei, die kürzlich
unter jugendlichen Flüchtlingen ausgebrochen ist, will Gessl-Ranftl
wissen, welche Deeskaltionsprogramme, Beschäftigungsprogramme,
Schulbesuche etc. für die Menschen vor Ort geplant sind. „Man muss
keine ExpertIn sein, um zu erkennen, dass derartige Quartiere, wo
Menschen auf engstem Raum ohne Tagesstruktur, Beschäftigung und ohne
Perspektive zusammenwohnen, einem Pulverfass gleichen“, so
Gessl-Ranftl. In einer parlamentarischen Anfrage will die steirische
Abgeordnete von der Innenministerin wissen, wie künftig mit der
Situation umgegangen wird. „Als steirische Abgeordnete ist es mir ein
Anliegen, konstruktive Lösungen zwischen Bund, Land und Gemeinde zu
erarbeiten. Nur so helfen wir den Menschen“, so Gessl-Ranftl
abschließend. (Schluss) ve/rm/mp
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