Seniorenbund / Khol zum Internationalen Tag der Freiwilligen am 05. Dezember: Ohne die Senioren geht’s nicht!

Keine andere Bevölkerungsgruppe ist so umfassend engagiert. Bürokratische Hürden dringend beseitigen!

Wien (OTS) - Zum Internationalen Tag der Freiwilligen hält Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, fest:

„Ohne die Seniorinnen und Senioren geht in der Freiwilligenarbeit heute nichts mehr! Schon 54 Prozent der älteren Generationen sind zumindest gelegentlich als Freiwillige tätig! Viele Vereine und Organisationen könnten ohne diese hilfreichen Älteren ihre Leistungen längst nicht mehr erbringen! Hinzu kommen noch die Leistungen der Seniorinnen und Senioren in den Familien – was per Definition gar nicht zur Freiwilligenarbeit zählt: von der Pflege der Ehepartner oder hochbetagten Eltern (Durchschnittsalter pflegender Angehöriger liegt heute über 60!), über die Nachmittagsbetreuung der Enkelkinder inklusive Hilfe bei Hausübungen bis zur Entlastung der berufstätigen Jungeltern im Haushalt – hier wird umfassendes und unersetzliches geleistet!“

Bürokratische Hürden dringend beseitigen!

„Wie heute mehreren Zeitungen zu entnehmen ist, kommt die Freiwilligenarbeit aber immer stärker unter bürokratischen Druck! Schon ein Dankeschön-Abendessen für die Freiwilligen kann als „Bezahlung“ gewertet und der Sozialversicherungspflicht unterworfen werden! Bei Senioren kommen dazu noch die rigiden Zuverdienstgrenzen, die den Verlust der gesamten Pension bedeuten können! Hier fordern wir weiterhin, dass Aufwandsentschädigungen für Freiwillige nicht als Zuverdienst gewertet werden dürfen. Es muss uns allen klar sein:
Unsere Gesellschaft braucht diese Freiwilligen – in jedem Alter und in allen Bereichen der Freiwilligenarbeit. Wir müssen alles tun, um diese Leistung von bürokratischen Hürden zu entlasten! Es ist an der Zeit, den schönen Dankesworten klare rechtliche Konsequenzen folgen zu lassen: Schützen wir Österreichs Freiwillige! Machen wir Ihnen die Arbeit leichter!“

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