VKI und Pensionistenverband: Faire Energiepreise für Verbraucher

Pensionistenverband unterstützt Aktion-Energiekosten-Stop

Wien (OTS/VKI) - Ende Oktober startete der Verein für Konsumenteninformation (VKI) zum dritten Mal die Aktion Energiekosten-Stop, zu der sich bis dato 18.000 Interessierte angemeldet haben. Privathaushalte können sich noch bis 11. Jänner 2016 unter www.energiekosten-stop.at kostenlos und unverbindlich anmelden. Sowohl für den VKI, als auch für den Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) sind faire Energiepreise ein zentrales Anliegen. „Der Weg des VKI ist hier der Energiekosten-Stop. Dabei stehen nicht nur günstige Preise im Vordergrund, sondern auch qualitative Standards, wie etwa die Forderung eines langfristig preislich guten Angebots, sprich keine Einmalrabatte, und nach Ökostrom“, betont VKI-Geschäftsführer Mag. Dr. Rainer Spenger. „Ein Energieanbieterwechsel bietet besonders Mehrpersonenhaushalten und Erstwechslern große Ersparnis. Deshalb freut es uns auch, dass der PVÖ unsere Aktion unterstützt.“

Denn: „Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) und der Verein für Konsumenteninformation (VKI) sind seit vielen Jahren starke Partner im Einsatz für die Rechte von Österreichs Konsumentinnen und Konsumenten. Jetzt bündeln wir unsere Kräfte im Kampf für einen Teuerungs-Stopp bei Energie und verstärken unsere zentrale Forderung:
Runter mit den hohen Energiepreisen – und zwar in ganz Österreich und unabhängig vom Verbrauch! Ich lade alle PensionistInnen dazu ein:
Machen Sie mit! Wir wollen mit der Unterstützung von Energiekosten-Stop zum Wechsel animieren, die Energie-Anbieter unter Druck bringen und zeigen, dass viele zusammen auch viel für den Einzelnen erreichen können!“, betont Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs. Und Dr. Harald Glatz, Konsumentenschutzexperte des PVÖ ergänzt:

„Der Pensionistenverband Österreichs vertritt die ältere Generation auch beim Thema Konsumentenschutz! Tag für Tag melden sich verzweifelte Pensionistinnen und Pensionisten und stöhnen unter den unverhältnismäßig hohen Energiepreisen. Und das, obwohl die Energiepreise auf dem Weltmarkt in den letzten Jahren um fast die Hälfte gesunken sind! Damit muss Schluss sein! Alle Energieanbieter müssen ihre Preise senken, der Strommarkt muss in Bewegung kommen! Aber gerade ältere Menschen haben oft Scheu vor einem Anbieterwechsel! Durch unsere Unterstützung von Energiekosten-Stop wollen wir zeigen, dass diese Ängste unbegründet sind und sich der Wechsel lohnt!“

Preismonitor: Erstmals größere Ersparnis im Westen

Das Einsparpotenzial ist derzeit so groß wie nie: Sowohl bei Strom als auch bei Gas sind laut E-Control (Preismonitor November) Einsparungen von bis zu 240 Euro im Jahr möglich (ohne Wechselbonus). Mittlerweile gibt es nun erstmals auch eine nennenswerte Ersparnis für Konsumentinnen im Westen Österreichs. Diese liegt bei Strom zwischen 120 Euro in Vorarlberg und 131 Euro in Tirol (138 Euro im Raum Innsbruck). Bei Gas zwischen rund 60 Euro (Tirol) und 100 Euro (Vorarlberg). Zum Vergleich: Zum Start der ersten Aktion Energiekosten-Stop Ende September 2013 gab es dort bis auf eine Ausnahme keinerlei Ersparnis (Anm.: bei Variante ohne Einmalrabatt). Nur in Vorarlberg hätte damals ein Anbieterwechsel bei Gas 28 Euro eingebracht. „Diese Entwicklung lässt auf ein gutes Ergebnis für die Teilnehmer der Aktion hoffen“, so VKI-Projektleiterin Cora James.

5 Mythen zum Energieanbieterwechsel

Sowohl die Erfahrungen des Energiekosten-Stop-Teams beim VKI als auch des Pensionistenverbandes Österreichs zeigen, dass viele Verbraucher im Falle eines Anbieterwechsels negative Konsequenzen fürchten. Viele Befürchtungen sind unbegründet, kehren aber hartnäckig wieder:

- „Bei einem Wechsel wird mir Strom/Gas abgedreht, wenn der Wechsel nicht reibungslos läuft.“

Eine durchgehende Energieversorgung ist gesichert – auch wenn es zu Problemen beim Wechselvorgang kommen sollte und der Wechsel abgebrochen wird (z.B. wenn Kundendaten nicht übereinstimmen). In diesem Fall bleibt der aktuelle Liefervertrag bestehen.

- „… zahle ich höhere Netzkosten. Ein Wechsel zahlt sich also nicht aus.“

Ein Wechsel des Strom- oder Gasanbieters ändert mal grundsätzlich nichts an der Höhe der Netzkosten. Die Netzkosten sind abhängig vom Energieverbrauch des Kunden und werden jedes Jahr neu von der E-Control festgesetzt. Gelegentlich kann es aber vorkommen, dass der Netzbetreiber, den man nicht wechseln kann, einen Kunden nicht richtig einstuft.

- „… verliere ich meinen Ansprechpartner bei Problemen mit meinen Leitungen.“

Für die Wartung und Instandhaltung der Versorgungsleitungen ist weiterhin der Netzbetreiber zuständig. Dieser ist für jede Wohnadresse fix vorgegeben und kann auch nicht gewechselt werden. Frei wählbar ist nur der Energieversorger.

- „… muss ich meinen Zähler tauschen oder die Leitungen neu verlegen lassen.“

Technische Umstellungen sind bei einem Wechsel nicht nötig. Strom-und Gaszähler sowie alle Leitungen bleiben unverändert bestehen. Ein Wechsel kann daher auch online mit nur wenigen Schritten in die Wege geleitet werden.

- „… bin ich ohne Strom/Gas, wenn der Anbieter in Konkurs geht.“

Bis dato ist in Österreich noch kein Energielieferant in Konkurs gegangen. Doch selbst in diesem Fall wäre die durchgehende Versorgung mit Energie gesichert. Der betroffene Haushalt würde zunächst automatisch einem anderen Lieferanten zugeteilt. Bei diesem kann der Kunde dann bleiben oder auf Wunsch zu einem anderen Anbieter wechseln.

Termine Energiekosten-Stop im Überblick:

- Anmeldung: Interessierte können sich noch bis 11. Jänner 2016 online unter www.energiekosten-stop.at unverbindlich und kostenlos anmelden.

- Bekanntgabe Bestbieter: Am 14. Jänner 2016 erfolgt dann die Bekanntgabe der Bestbieter der Aktion in den Bereichen Ökostrom und Gas (Ost/West).

- Benachrichtigung: Ab Mitte Februar 2016 erhalten die Teilnehmer eine E-Mail-Nachricht mit Detailinfos zu Tarifen und Ersparnis.

- Wechsel: Ab Erhalt des Angebots können die Teilnehmerinnen (ca. sechs Wochen lang) entscheiden, ob sie zum neuen Tarif wechseln möchten.

SERVICE: Weitere Informationen zur VKI-Aktion gibt es unter www.energiekosten-stop.at. Fragen zum Energiekosten-Stop beantwortet der VKI auch unter der kostenlosen Hotline 0800 810 860 (Montag bis Freitag, 8-20 Uhr).

Rückfragen & Kontakt:

Verein für Konsumenteninformation
Mag. Andrea Morawetz
Öffentlichkeitsarbeit
01/588 77 - 256
amorawetz@vki.at
www.konsument.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKI0001