• 03.12.2015, 11:56:17
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VKI und Pensionistenverband: Faire Energiepreise für Verbraucher

Pensionistenverband unterstützt Aktion-Energiekosten-Stop

Utl.: Pensionistenverband unterstützt Aktion-Energiekosten-Stop =

Wien (OTS/VKI) - Ende Oktober startete der Verein für
Konsumenteninformation (VKI) zum dritten Mal die Aktion
Energiekosten-Stop, zu der sich bis dato 18.000 Interessierte
angemeldet haben. Privathaushalte können sich noch bis 11. Jänner
2016 unter www.energiekosten-stop.at kostenlos und unverbindlich
anmelden. Sowohl für den VKI, als auch für den Pensionistenverband
Österreichs (PVÖ) sind faire Energiepreise ein zentrales Anliegen.
„Der Weg des VKI ist hier der Energiekosten-Stop. Dabei stehen nicht
nur günstige Preise im Vordergrund, sondern auch qualitative
Standards, wie etwa die Forderung eines langfristig preislich guten
Angebots, sprich keine Einmalrabatte, und nach Ökostrom“, betont
VKI-Geschäftsführer Mag. Dr. Rainer Spenger. „Ein
Energieanbieterwechsel bietet besonders Mehrpersonenhaushalten und
Erstwechslern große Ersparnis. Deshalb freut es uns auch, dass der
PVÖ unsere Aktion unterstützt.“

Denn: „Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) und der Verein
für Konsumenteninformation (VKI) sind seit vielen Jahren starke
Partner im Einsatz für die Rechte von Österreichs Konsumentinnen und
Konsumenten. Jetzt bündeln wir unsere Kräfte im Kampf für einen
Teuerungs-Stopp bei Energie und verstärken unsere zentrale Forderung:
Runter mit den hohen Energiepreisen – und zwar in ganz Österreich und
unabhängig vom Verbrauch! Ich lade alle PensionistInnen dazu ein:
Machen Sie mit! Wir wollen mit der Unterstützung von
Energiekosten-Stop zum Wechsel animieren, die Energie-Anbieter unter
Druck bringen und zeigen, dass viele zusammen auch viel für den
Einzelnen erreichen können!“, betont Karl Blecha, Präsident des
Pensionistenverbandes Österreichs. Und Dr. Harald Glatz,
Konsumentenschutzexperte des PVÖ ergänzt:

„Der Pensionistenverband Österreichs vertritt die ältere
Generation auch beim Thema Konsumentenschutz! Tag für Tag melden sich
verzweifelte Pensionistinnen und Pensionisten und stöhnen unter den
unverhältnismäßig hohen Energiepreisen. Und das, obwohl die
Energiepreise auf dem Weltmarkt in den letzten Jahren um fast die
Hälfte gesunken sind! Damit muss Schluss sein! Alle Energieanbieter
müssen ihre Preise senken, der Strommarkt muss in Bewegung kommen!
Aber gerade ältere Menschen haben oft Scheu vor einem
Anbieterwechsel! Durch unsere Unterstützung von Energiekosten-Stop
wollen wir zeigen, dass diese Ängste unbegründet sind und sich der
Wechsel lohnt!“

Preismonitor: Erstmals größere Ersparnis im Westen

Das Einsparpotenzial ist derzeit so groß wie nie: Sowohl bei Strom
als auch bei Gas sind laut E-Control (Preismonitor November)
Einsparungen von bis zu 240 Euro im Jahr möglich (ohne Wechselbonus).
Mittlerweile gibt es nun erstmals auch eine nennenswerte Ersparnis
für Konsumentinnen im Westen Österreichs. Diese liegt bei Strom
zwischen 120 Euro in Vorarlberg und 131 Euro in Tirol (138 Euro im
Raum Innsbruck). Bei Gas zwischen rund 60 Euro (Tirol) und 100 Euro
(Vorarlberg). Zum Vergleich: Zum Start der ersten Aktion
Energiekosten-Stop Ende September 2013 gab es dort bis auf eine
Ausnahme keinerlei Ersparnis (Anm.: bei Variante ohne Einmalrabatt).
Nur in Vorarlberg hätte damals ein Anbieterwechsel bei Gas 28 Euro
eingebracht. „Diese Entwicklung lässt auf ein gutes Ergebnis für die
Teilnehmer der Aktion hoffen“, so VKI-Projektleiterin Cora James.

5 Mythen zum Energieanbieterwechsel

Sowohl die Erfahrungen des Energiekosten-Stop-Teams beim VKI als auch
des Pensionistenverbandes Österreichs zeigen, dass viele Verbraucher
im Falle eines Anbieterwechsels negative Konsequenzen fürchten. Viele
Befürchtungen sind unbegründet, kehren aber hartnäckig wieder:

- „Bei einem Wechsel wird mir Strom/Gas abgedreht, wenn der Wechsel
nicht reibungslos läuft.“

Eine durchgehende Energieversorgung ist gesichert – auch wenn es zu
Problemen beim Wechselvorgang kommen sollte und der Wechsel
abgebrochen wird (z.B. wenn Kundendaten nicht übereinstimmen). In
diesem Fall bleibt der aktuelle Liefervertrag bestehen.

- „… zahle ich höhere Netzkosten. Ein Wechsel zahlt sich also nicht
aus.“

Ein Wechsel des Strom- oder Gasanbieters ändert mal grundsätzlich
nichts an der Höhe der Netzkosten. Die Netzkosten sind abhängig vom
Energieverbrauch des Kunden und werden jedes Jahr neu von der
E-Control festgesetzt. Gelegentlich kann es aber vorkommen, dass der
Netzbetreiber, den man nicht wechseln kann, einen Kunden nicht
richtig einstuft.

- „… verliere ich meinen Ansprechpartner bei Problemen mit meinen
Leitungen.“

Für die Wartung und Instandhaltung der Versorgungsleitungen ist
weiterhin der Netzbetreiber zuständig. Dieser ist für jede
Wohnadresse fix vorgegeben und kann auch nicht gewechselt werden.
Frei wählbar ist nur der Energieversorger.

- „… muss ich meinen Zähler tauschen oder die Leitungen neu verlegen
lassen.“

Technische Umstellungen sind bei einem Wechsel nicht nötig. Strom-
und Gaszähler sowie alle Leitungen bleiben unverändert bestehen. Ein
Wechsel kann daher auch online mit nur wenigen Schritten in die Wege
geleitet werden.

- „… bin ich ohne Strom/Gas, wenn der Anbieter in Konkurs geht.“

Bis dato ist in Österreich noch kein Energielieferant in Konkurs
gegangen. Doch selbst in diesem Fall wäre die durchgehende Versorgung
mit Energie gesichert. Der betroffene Haushalt würde zunächst
automatisch einem anderen Lieferanten zugeteilt. Bei diesem kann der
Kunde dann bleiben oder auf Wunsch zu einem anderen Anbieter
wechseln.

Termine Energiekosten-Stop im Überblick:

- Anmeldung: Interessierte können sich noch bis 11. Jänner 2016
online unter www.energiekosten-stop.at unverbindlich und kostenlos
anmelden.

- Bekanntgabe Bestbieter: Am 14. Jänner 2016 erfolgt dann die
Bekanntgabe der Bestbieter der Aktion in den Bereichen Ökostrom und
Gas (Ost/West).

- Benachrichtigung: Ab Mitte Februar 2016 erhalten die Teilnehmer
eine E-Mail-Nachricht mit Detailinfos zu Tarifen und Ersparnis.

- Wechsel: Ab Erhalt des Angebots können die Teilnehmerinnen (ca.
sechs Wochen lang) entscheiden, ob sie zum neuen Tarif wechseln
möchten.

SERVICE: Weitere Informationen zur VKI-Aktion gibt es unter
www.energiekosten-stop.at. Fragen zum Energiekosten-Stop beantwortet
der VKI auch unter der kostenlosen Hotline 0800 810 860 (Montag bis
Freitag, 8-20 Uhr).

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKI

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