PRO-GE: KV-Abschluss Metallgewerbe bringt 1,4 Prozent mehr Lohn

Gewerkschaft erreicht erstmals Freizeitoption, neuer Mindestlohn 1.725,52 Euro

Wien (OTS) - Die Gewerkschaft PRO-GE erreichte bei den Kollektivvertragsverhandlungen für ArbeiterInnen und Lehrlinge des Metallgewerbes am 25. November nach rund sieben Stunden einen Abschluss. Mindest- und IST-Löhne steigen um 1,4 Prozent. Lehrlingsentschädigungen sowie Zulagen und Aufwandsentschädigungen werden um 1,5 Prozent erhöht. Geltungstermin ist der 1. Jänner 2016.++++

Erstmals konnte für das Metallgewerbe eine Freizeitoption abgeschlossen werden. Die Beschäftigten können sich anstelle der IST-Erhöhung für mehr Freizeit entscheiden. Für die Freizeitoption ist eine Betriebsvereinbarung notwendig, der zusätzliche Freizeitanspruch kann zur Verringerung der wöchentlichen Arbeitszeit verwendet, stundenweise, in ganzen Tagen oder ganzwöchig verbraucht oder für eine längere Freizeitphase über mehrere Jahre angespart werden.

Der Geltungsbereich des Kollektivvertrags umfasst viele verschiedene Berufsgruppen: Unter anderem Elektrotechnik, Metalltechnik, Mechatronik und Kfz-Mechanik sowie die Gruppe der Installateure. Der Kollektivvertrag für das Metallgewerbe umfasst auf Unternehmensseite rund 40.000 Mitgliedsunternehmen mit knapp 200.000 Beschäftigten aus elf Arbeitgeberverbänden.

Der Abschluss im Detail

  • Mindestlöhne +1,4 Prozent
  • IST-Löhne +1,4 Prozent
  • Lehrlingsetschädigungen +1,5 Prozent
  • Zulagen, Aufwandsentschädigungen +1,5Prozent
  • Ermöglichung der Freizeitoption
  • Neuer Mindestlohn: 1.725,52 Euro
  • Geltungstermin: 1. Jänner 2016.

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