FEEI: Neue Energieeffizienzkennzeichnung schafft Transparenz für Konsumenten und zeigt deutlich die Innovationskraft der Hersteller

- Müllner: „Mit Maß und Ziel eine Neuskalierung der Energieeffizienzklassen regeln“ - Novelle sieht zentrale Produktdatenbank vor

Wien (OTS) - Manfred Müllner, Geschäftsführer-Stv. des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), begrüßt die Neuskalierung der Energieeffizienzkennzeichnung. Eine entsprechende Verordnung wurde vergangenen Donnerstag von den Energieministern der EU in Brüssel beschlossen. “In den vergangenen Jahren wurden immer energieeffizientere Produkte hergestellt, das bestehende Etikett stößt damit an seine Grenzen. Bessere Energieeffizienzklassen können mit den bestehenden Labels nicht mehr erreicht werden.“

Für den Konsument ist es schwierig geworden, die Unterschiede in puncto Energieeffizienz sofort zu erkennen. Mit einer systematischen Neuskalierung in den Klassen A bis G kann der Konsument nun selbst kleine Unterschiede in der Energieeffizienz bewerten. „Wichtig bei einer Neuskalierung ist für den FEEI vor allem, eine übersichtliche Lösung für die Hersteller und Händler zu finden, die auch für den Konsument weiterhin transparent und schlüssig ist“, so Müllner. Mit Stabilität und Planungssicherheit für die Industrie erreicht die EU-Kommission eine wirtschaftlich vertretbare, realisierbare und sinnvolle Neuskalierung.

Die Novelle des Effizienzlabels sieht auch eine zentrale Produktdatenbank vor, in der alle technischen Daten öffentlich zugänglich und vergleichbar sind. „Wir unterstützen den Schritt der Kommission hin zu einer leichter nachvollziehbareren Marktüberwachung“, so die Position des FEEI. Bei der Einführung der Produktdatenbank komme es vor allem auf eine enge Abstimmung zwischen Herstellern, Lieferanten und Interessensvertretern an, um keinen zusätzlichen hohen Administrationsaufwand und damit verbundene Belastungen zu schaffen. Der FEEI sieht eine gute Möglichkeit, bestehende Meldestrukturen der Hersteller zu nutzen und in die neue Produktdatenbank zu integrieren.

Vor allem beim Kauf von Hausgeräten zeigt sich, wie wichtig dem Konsument das Thema Energieeffizienz ist. Auf der firmenneutralen Plattform www.bewusst-haushalten.at beispielsweise sind die Unterschiede zwischen den Energieeffizienzklassen erklärt.

Über den FEEI:

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen von rund 300 Unternehmen mit über 60.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 12,74 Milliarden Euro (2014). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u.a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobilkommunikation (FMK), das UFH, der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie – ist es das oberste Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.

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