- 27.11.2015, 11:19:31
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Auer: Grazer Fleischerei Rinner sollte Vorbildwirkung für andere Betriebe haben
Bauernbund-Präsident fordert fairen Schweinepreis
Utl.: Bauernbund-Präsident fordert fairen Schweinepreis =
Wien (OTS) - "Verständnis für die dramatische Situation der
Schweinebauern zeigen viele, aber nur wenige handeln auch
dementsprechend", sprach heute ÖVP-Landwirtschaftssprecher und
Bauernbund-Präsident Jakob Auer der Grazer Fleischerei Rinner seinen
besonderen Dank für ihr vorbildhaftes Verhalten aus. Renate und
Helmut Rinner haben sich zum Ziel gesetzt hat, ihren zuliefernden
Schweinebauern einen Basispreis von 1,50 netto pro kg Schweinefleisch
zu bezahlen. "Das ist ein eindeutiges Beispiel, wie Zusammenarbeit
zwischen Wirtschaft und Landwirtschaft funktionieren sollte. Daran
könnten sich weitere regionale Verarbeiter und auch die Handelsketten
ein Beispiel nehmen", betonte Auer.
Der Preisdruck am Schweinemarkt ist enorm. Der Erzeugerpreis ist
in Österreich aktuell mit 1,13 Euro je Kilo hochwertigstem
Schweinefleisch auf einem Sieben-Jahres-Tief angekommen. "Für ein
gemästetes Schwein werden heute weniger als 150 Euro bezahlt, vor dem
EU-Beitritt waren es noch umgerechnet 220 Euro. Eine kostendeckende
Produktion ist hier nicht mehr machbar und neue Investitionen sind
schon gar nicht mehr möglich", schilderte Auer die schwierige
Situation der Schweinebauern.
"Umso mehr freut es mich, dass die Fleischerei Rinner die Zeichen
der Zeit erkannt hat und handelt, bevor die heimische
Qualitätsproduktion beim Schweinefleisch in der Region zum Erliegen
kommt", hofft Auer, dass noch viele andere Betriebe diesem Vorbild
folgen werden. "Landwirtschaft ist ein bedeutender Wirtschaftszweig
am Land und in den Regionen. Das Zusammenspiel von Bauern,
Verarbeitern, Vermarktern und Handelsketten muss im Sinne einer
hochwertigen Ernährungssicherheit für uns alle gegeben sein. Hier hat
jeder seinen Teil der Verantwortung zu übernehmen", betonte Auer.
(Schluss)
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