• 27.11.2015, 09:40:36
  • /
  • OTS0035 OTW0035

Eßl: Europa kann von uns lernen – Tierwohl-Standards auch bei EU-Investitionen

ÖVP-Tierschutzsprecher zu zehn Jahren Bundestierschutzgesetz

Utl.: ÖVP-Tierschutzsprecher zu zehn Jahren Bundestierschutzgesetz =

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Vor zehn Jahren wurde in Österreich eines der
umfassendsten und strengsten Tierschutzgesetze weltweit beschlossen,
und mit zahlreichen Verordnungen wurden die Standards in den letzten
Jahren zusätzlich verstärkt. "Nach wie vor hinken viele Länder diesen
strengen Regeln hinterher, was auch unsere Bauern spüren, wenn sie
diese hohen Standards erwirtschaften müssen", fordert
ÖVP-Tierschutzsprecher Abg. Franz Eßl EU-Tierwohlstandards als
Mindestbestandteil für direkt oder indirekt durch die EU unterstützte
Investitionsvorhaben. "Denn es kann nicht sein, dass der Bau von
großen Tierhaltungsanlagen in Schwellen- oder Drittländern gefördert
wird und diese Erzeugnisse mit niedrigen Standards dann billig nach
Europa importiert werden", warnt Eßl vor Wettbewerbsverzerrungen für
die heimische Landwirtschaft und Qualitätsverlust für die
Konsumenten. "Hier muss Europa noch von Österreich lernen", so Eßl
heute, Freitag.

Tierhalter, ob in der Landwirtschaft, im Handel oder im privaten
Bereich, tragen Verantwortung im richtigen Umgang, der Pflege und den
Haltungsformen. Die hohen Tierschutzstandards, die wir in Österreich
haben, zeigen, dass das Tierwohl bei uns einen sehr hohen Stellenwert
hat. "Was die artgerechte Tierhaltung in der Landwirtschaft betrifft,
kann ich versichern, dass diese eingehalten wird, zumal wir Bauern ja
davon leben", betont Eßl, der selbst praktizierender Bauer in einem
Bergbauernbetrieb in 1.100 Meter Seehöhe ist. "Die Bäuerinnen und
Bauern müssen sich darauf verlassen können, dass Investitionen für
Tierwohl auch entsprechend honoriert werden", mahnt der
ÖVP-Abgeordnete praxisbezogene Tierschutzregeln ein.

Tierschutz beginnt beim Kauf regionaler Produkte

Die höheren Investitions- und Betriebskosten, die durch besondere
Tierschutz- und Hygienemaßnahmen entstehen, müssen jedoch auch
erwirtschaftet werden. "Der beste Tierschutz beginnt mit dem Kauf
regionaler bäuerlicher Produkte, die von höchster Qualität sind",
fordert Eßl das Bekenntnis zu einer umfassenden Anerkennung der hohen
österreichischen Standards durch den verstärkten Kauf heimischer
Produkte auf allen Ebenen ein. "Schließlich entscheidet ein ernsthaft
gemeinter Tierschutz auch darüber, ob wir es zulassen, dass Tierleid
aus dem Ausland verstärkt importiert wird oder eben nicht."
(Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel