- 25.11.2015, 16:21:14
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FPÖ-Kitzmüller: Familien gehen wieder einmal fast leer aus!
Nein zur Familienpolitik der Regierungsparteien
Utl.: Nein zur Familienpolitik der Regierungsparteien =
Wien (OTS) - „Rein summarisch erfährt das Familienbudget zwar mit
einem Plus von 0,9 Prozent eine Aufwertung, unter Berücksichtigung
der Inflation von 1,7 Prozent bedeutet das aber real gesehen eine
Kürzung des Budgets. Die Erhöhung der Familienbeihilfe mit 1,9
Prozent ab Jänner 2016 ist ein weiteres Placebo von ÖVP und SPÖ.
Abzüglich der erwarteten Inflation von 1,7 Prozent bleibt den
Familien ein Betrag von 0,27 Cent pro Monat. Die Politik hat die
Familie als kleinste Zelle des Staates finanziell ausreichend zu
unterstützen und nicht mittels Scheinreformen ein vollkommen
wirkungsloses Placebo nach dem anderen zu produzieren“, betonte heute
FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller.
Ebenso sei es nicht hinnehmbar, dass über den
Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) "artfremde" Leistungen im Ausmaß
von 1,3 Milliarden Euro finanziert werden. „Die Senkung der
Lohnnebenkosten ist zweifelsfrei im Interesse der heimischen
Unternehmen. Es kann aber nicht sein, dass diese Senkung zu Lasten
der ohnehin finanziell stark beanspruchten Familien ausgetragen wird.
Unsere Familie brauchen eine echte Entlastung genauso dringend wie
die heimischen Unternehmer. Die Regierung aber spielt Familien gegen
Unternehmer aus“, kritisiert Kitzmüller.
Das mit diesem Budget zum Ausdruck kommende Sparen am Rücken der
Familien und der Kinder sei aber nur die Fortsetzung der bisherigen
Familienpolitik dieser Bundesregierung. So sei in der kommenden
Steuerreform von den seitens der ÖVP versprochenen 7.000 Euro
Kinderabsetzbetrag je Kind praktisch nichts übrig geblieben. Eine
Mutter mit beispielsweise 1.300 Euro Bruttoeinkommen monatlich habe
durch die Verdoppelung des Kinderfreibetrages ganze 4,58 Euro mehr
für ihr Kind zur Verfügung. „Dass die österreichischen Familien nicht
gerade Freudensprünge machen bei dieser Wertschätzung seitens der
Regierungsparteien ist mehr als nur verständlich“, so Kitzmüller.
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