- 25.11.2015, 12:39:24
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Aubauer: Dieses Budget entlastet alle Generationen, auch ältere
ÖVP-Seniorensprecherin fordert Post auf, ihr „unmoralisches Angebot“ an ältere Menschen zurückzunehmen
Utl.: ÖVP-Seniorensprecherin fordert Post auf, ihr „unmoralisches
Angebot“ an ältere Menschen zurückzunehmen =
Wien (OTS) - 25. November 2015 Dieses Budget entlastet alle
Generationen, auch die ältere. Die Steuerentlastung bringt auch für
Pensionisten Vorteile, wies heute, Mittwoch, die
Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und
ÖVP-Seniorensprecherin Abg. Mag. Gertrude Aubauer in ihrem
Debattenbeitrag darauf hin, dass beispielsweise ein Pensionist mit
einer Bruttopension von 1.000 Euro im Monat eine Gutschrift von 110
Euro im Jahr erhalte. „Ein Senior mit 2.400 Brutto-Pension darf sich
über eine jährliche Steuerersparnis von über 1.000 Euro freuen. Das
heißt, er zahlt 1.000 Euro weniger Einkommenssteuer an den Staat, und
es bleibt ihm mehr Geld zur freien Verfügung.“
Ein weiteres Plus sei, dass auch im Budget die Teuerungsabgeltung für
die Pension berücksichtigt sei. Zudem werde das Pflegegeld 2016 für
alle um zwei Prozent erhöht. All diese Maßnahmen seien in der heute
schwierigen Zeit nicht selbstverständlich. Dennoch dürfe man sich
nicht ausruhen. „Wir brauchen kluge Reformen, um die Pensionen für
die Jungen abzusichern. Dann sind wir wieder auf gutem Weg,
Österreich an die Spitze zu bringen“, verwies Aubauer auf EU- und
OECD-Experten, die beispielsweise eine frühere Angleichung des
Pensionsalters von Frauen und Männern sowie eine Koppelung des
gesetzlichen Pensionsalters an die Lebenserwartung empfehlen. Damit
würden Frauen auch eine eigenständige und höhere Pension erhalten.
„Aber was vor allem nötig ist, das sind Jobs für ältere
Arbeitnehmer“, so Aubauer. Viele Millionen Euro werden daher in
Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer investiert, hob die Abgeordnete
unter anderem Förderungen für über 50-Jährige oder die neue
Teilpension hervor. „Immer mehr Firmen bemühen sich, durch Um- und
Weiterschulungen ältere Arbeitnehmer im Betrieb zu halten – leider
nicht überall. Die Post will ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
nicht zum Weiterarbeiten bewegen, sondern zur Frühpension. Geboten
werden hohe Abfertigungen, ein so genannter „Golden Handshake“, den
alle Österreicherinnen und Österreicher mitzahlen.
Gar nicht „golden“ sei allerdings, wenn diese "Freiwilligkeit"
angezweifelt werde, wies Aubauer auf ein Mail einer
Post-Mitarbeiterin an die APA hin, die schreibt: "Gesunde und
leistungswillige Mitarbeiter werden zur Untätigkeit genötigt."
Aubauer weiter: „Es ist ein verheerendes Signal, wenn ausgerechnet
die staatsnahe Post über 50-jährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
loswerden will. Wir werden mit Adleraugen schauen, dass auch nicht
eine einzige Person gedrängt wird, dieses Angebot anzunehmen“,
forderte die Bundesobmann-Stellvertreterin die Post auf, dieses
„unmoralische Angebot“ an ältere Menschen zurückzunehmen.
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