Wirtschaftsparlament/Servus: Betriebe entlasten, Konjunktur ankurbeln

Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus fordert im Zuge des Wirtschaftsparlaments konkrete Maßnahmen, die Investitionen auslösen und das Wirtschaften erleichtern.

St. Pölten (OTS) - „Unser Wirtschaftsstandort braucht dringende Unterstützung in zweierlei Hinsicht“, so Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus im Zuge des Wirtschaftsparlaments, das heute, Dienstag, tagte. „Wir müssen unseren Betrieben endlich den vollbepackten Rucksack an Belastungen abnehmen und ihnen konjunkturfördernde Maßnahmen mit auf den Weg geben, die sie wieder beflügeln.“ Konkret hat der Wirtschaftsbund bei der Vollversammlung der Wirtschaftskammer 13 Anträge eingebracht, die genau diese Richtungen einschlagen. Gegen Mehrbelastungen wie die Forderungen nach einer flächendeckenden LKW-Maut spricht sich der Wirtschaftsbund-Direktor klar aus: „Eine derartige Maut wäre gerade in unserem Flächenbundesland Niederösterreich ein herber Rückschlag für unsere Transport-Branche. Das würde auch viele Klein- und Mittelbetriebe mit in den Abgrund ziehen.“
Die Belastungen für die Gastronomie hätten heuer ebenfalls „den Gipfel des Ertragbaren erreicht.“ Deshalb fordert Servus beim Thema Vereinsfeste endlich faire Wettbewerbsbedingungen. Es gelte, Vereine genauer zu prüfen, ob eine Gemeinnützigkeit auch wirklich vorliegt. „Außerdem müssen wir unsere Wirte unterstützen, wenn sie bei Vereinsfesten mitwirken wollen und dürfen ihnen nicht Steine wie Betriebsanlagengenehmigungen und Behördenverfahren in den Weg legen“, schlägt Servus vor. „Das Zusammenspiel von Gastronomie und Vereinen ist für uns der sinnvollste Weg.“
Die Politik müsse danach streben, die Betriebe wieder positiv zu motivieren. Servus dazu: „Heute wurde im Parlament mit einer Lohnnebenkostensenkung von 0,7 Prozent bis 2018 eine wichtige Entlastung von rund 1 Milliarde Euro beschlossen. Der Arbeitgeber spart sich dadurch bei einem Mitarbeiter mit einem Bruttoverdienst von 2000 Euro pro Jahr 196 Euro.“ Langfristig gesehen, seien laut Servus diese 0,7 Prozent trotzdem nur ein erster Schritt: „Wir brauchen Entlastungsmaßnahmen, die über dieses Volumen hinausgehen.“ Konjunkturstimulierende Maßnahmen seien für Servus der richtige Pfad zum positiven Wirtschaftsklima: „Wir brauchen Impulse wie den Handwerkerbonus ohne Deckelung oder Befristung. Der Bonus war nachweislich ein Gewinn für den Finanzminister und hat unseren Betrieben Aufträge gebracht, die sonst beim Pfuscher gelandet wären.“

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