Maurer: Uni-Unterfinanzierung muss durch mehr öffentliche Mittel behoben werden

Grüne: Hoffnungen auf private Forschungsfinanzierung sind überzogen

Wien (OTS) - "Die mit dem Gemeinnützigkeitspaket verbundenen Hoffnungen auf große Geldflüsse in Richtung der Universitäten werden sich nicht erfüllen", sagt Sigrid Maurer, Wissenschaftssprecherin der Grünen. "Die chronische Unterfinanzierung der Universitäten muss vielmehr durch höhere öffentliche Ausgaben behoben werden. Private Mittel können immer nur ein Ad-On zu einer soliden öffentlichen Basisfinanzierung sein", sagt Maurer weiter.

Das dieser Tage im Parlament diskutierte Budget sieht wie auch in den letzten Jahren viel zu geringe Mittel für die Wissenschaft vor. Zudem müssen die Universitäten künftig Kosten selbst abdecken, die bisher zusätzlich finanziert wurden. Das gilt beispielsweise für die Overhead-Kosten für die Grundlagenforschung, die Doktoratskollegs oder Zusatzausgaben für die "LehrerInnenbildung Neu" und die ÄrztInnengehälter.

"Der Versuch, mehr private Mittel für die Forschung zu lukrieren, soll wohl darüber hinwegtäuschen, dass Minister Mitterlehner bei der Sicherstellung des Wissenschaftsbudgets versagt hat", sagt Maurer.

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