- 24.11.2015, 11:39:49
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Wohlmuth: Junger Industrie ist aktuelles Pensionsgutachten offenbar entgangen
Pensionssystem-Totengräber arbeitslos – Pensionsaufwendungen bis 2019 3,1 Milliarden unter Budget-Finanzrahmen!
Utl.: Pensionssystem-Totengräber arbeitslos – Pensionsaufwendungen
bis 2019 3,1 Milliarden unter Budget-Finanzrahmen! =
Wien (OTS) - „Offenbar ist der Jungen Industrie das aktuelle
Pensionsgutachten entgangen?“, reagiert Andreas Wohlmuth,
Generalsekretär des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) mit
Verwunderung auf die heutigen Aussagen der Bundesvorsitzenden der
Jungen Industrie, Dr. Therese Niss. Und weiter: „Das aktuelle
Pensionsgutachten beweist schwarz auf weiß: Die Pensionen sind und
bleiben nachhaltig sicher! Bis 2019 werden die Pensionsaufwendungen
3,1 Milliarden unter dem Budget-Finanzrahmen liegen! Das können auch
die eingefleischtesten Pensionssystem-Totengräber nicht mehr länger
ignorieren“, so Wohlmuth, der dazu auffordert die unverantwortliche
Hetze gegen das staatliche Pensionssystem jetzt endgültig zu beenden:
„Sie entbehrt jeglicher Grundlage!“ ****
Zur Kritik der Jungen Industrie – die sich bei ihren Forderungen
einmal mehr auf ihr Institut EcoAustria beruft – an der Verteilung
der Bundeszuschüsse zu den Pensionen und den Deckungsgraden der
jeweiligen Pensionsarten, hält Wohlmuth fest: „Es stimmt, dass die
Deckungsgrade enorme Unterschiede aufweisen. ABER: Die Pensionen von
Arbeitern und Angestellten (ASVG) finanzieren sich zu 85 Prozent
selbst. Dagegen beträgt der Staatszuschuss zu den Pensionen der
Selbstständigen (GSVG) 50 Prozent und bei den Bauern (BSVG) fast 80
Prozent!“
„Der Jungen Industrie und anderen selbsternannten Pensionsexperten
sei außerdem ein für alle Mal ins Stammbuch geschrieben: Der
Staatszuschuss zu den Pensionen ist eine der drei
Finanzierungs-Säulen unseres gesetzlichen Pensionssystems! Er ist
eine Ausgabe des Staates wie z.B. auch für Gesundheit, Bildung oder
Sicherheit und keine ‚Belastung‘“, stellt Wohlmuth klar.
„Pensionsreformen wurden beschlossen, umgesetzt und – wie die Zahlen
deutlich belegen – sie wirken!“, so Wohlmuth. Die Forderungen der
Jungen Industrie nach der Umstellung auf ein rein
beitragsorientiertes Pensionssystem und der Einführung einer
Pensionsautomatik lehnt der Pensionistenverband daher mit aller
Vehemenz ab: „Das sind Anschläge auf unser bewährtes,
umlagefinanziertes Pensionssystem! All diese Maßnahmen würden nur zu
Pensionskürzungen – vor allem bei den Jungen, steigender
Arbeitslosigkeit, Altersarmut und einer Schwächung unseres sicheren,
stabilen gesetzlichen Pensionssystems führen!“, so Wohlmuth
abschließend. (Schluss)
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