• 18.11.2015, 11:20:32
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Martha Schultz ist neue Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft

WKÖ-Vizepräsidentin folgt Adelheid Moretti nach – Fokus auf flexibler Arbeitszeit und besserer Kinderbetreuung – WKÖ-Präsident Leitl gratuliert

Links Martha Schultz, recht Adelheid Moretti

Utl.: WKÖ-Vizepräsidentin folgt Adelheid Moretti nach – Fokus auf
flexibler Arbeitszeit und besserer Kinderbetreuung –
WKÖ-Präsident Leitl gratuliert =

Wien (OTS) - WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz wurde gestern,
Dienstag, zur neuen Bundesvorsitzenden von Frau in der Wirtschaft
(FiW), der Unternehmerinnenvertretung in der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ) gewählt. Die Tiroler Unternehmerin folgt Adelheid
Moretti nach, die sich acht Jahre lang an der Spitze von FiW für die
Interessen der rund 120.000 österreichischen Unternehmerinnen
eingesetzt hat. „Österreichs Wirtschaft ist weiblich – etwa ein
Drittel der Unternehmen wird von Frauen geführt und rund 43 Prozent
der Start-ups von Frauen gegründet. Mit Martha Schultz haben die
österreichischen Unternehmerinnen eine starke Stimme, die sie
vertritt“, gratulierte WKÖ-Präsident Christoph Leitl.

Die Tiroler Unternehmerin Schultz stieg nach Abschluss der
Hotelfachschule Klessheim ins elterliche Unternehmen ein, das sie
seit 2004 gemeinsam mit ihrem Bruder Heinz erfolgreich führt. Im
selben Jahr übernahm sie den Vorsitz von Frau in der Wirtschaft (FiW)
im Bezirk Schwaz/Tirol und war dann von 2008 bis 2013
Landesvorsitzende von FiW in Tirol. Seit 2010 ist Schultz
WKÖ-Vizepräsidentin. „Mein großes Anliegen ist es den Stellenwert
der Unternehmerinnen in der Öffentlichkeit zu erhöhen.
Unternehmerinnen sind mittlerweile die treibende Kraft in der
heimischen Wirtschaft sind und sollen dementsprechend die
bestmögliche Unterstützung und Förderung erhalten. Dafür werde in
mich in meiner neuen Funktion konsequent einsetzen“, erklärte die
neue FiW-Bundesvorsitzende.

Schultz: „Wir brauchen flexible Arbeitszeiten und bessere
Kinderbetreuung“

Den Fokus will Schultz 2016 auf drei Schwerpunkte legen. „Die
Lohnnebenkosten müssen spürbar reduziert werden – und dabei sind wir
jetzt auf dem richtigen Weg. Wichtig ist aber auch, dass die
Arbeitszeiten im Interesse von Unternehmerinnen und Mitarbeitern
flexibler werden. Hier waren die Ergebnisse in der Lohnrunde der
Metallindustrie ein erster positiver Schritt. Und last but not least
muss die Kinderbetreuung verbessert werden, damit Beruf und Familie
besser vereinbar sind“, brachte es die neue Bundesvorsitzende von
Frau in der Wirtschaft, auf den Punkt.

Schultz dankte Moretti für langjährigen Einsatz
Abschließend dankte Schultz – ebenso wie Christoph Leitl - ihrer
Vorgängerin Adelheid Moretti: „Sie hat durch ihren großen Einsatz
maßgeblich an der Umsetzung wesentlicher Verbesserungen für
Unternehmerinnen, vor allem der Erhöhung des Wochengeldes für
Unternehmerinnen oder auch der Befreiung der Beitragspflichten bei
Wochengeldbezug, mitgewirkt und damit auch Frau in der Wirtschaft
öffentlich gut positioniert .“ (PWK887/ES)

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