• 17.11.2015, 15:17:49
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MKV: Stärkung der Schulautonomie als positives Signal

Wien (OTS) - „Ich sehe es als positiv, dass die Schulautonomie
gestärkt wird“, sagt Julian Staltner, Bundesjugendobmann des
Mittelschüler-Kartell-Verbandes (MKV) in einer ersten Reaktion auf
die heute präsentierte Bildungsreform. Er mahnt jedoch ein, dass auch
weiterhin in diese Richtung gearbeitet werden soll. „Im
internationalen Wettbewerb der Standorte ist Bildung essenziell.
Durch eine entsprechende Autonomie können Stärken gestärkt werden
sowie einzelne Schulen ihr eigenes Profil schärfen“, so Staltner
weiter.

Als positiv erachtet Staltner zudem, dass die Gesamtschule vorerst
nur in Modellregionen kommt – und zwar für maximal 15 Prozent aller
Schüler österreichweit. „An unserem Standpunkt hat sich diesbezüglich
nichts geändert. Wir treten weiterhin für ein differenziertes
Schulsystem ein, weil es der Lebensrealität entspricht“, so Staltner.

Der Vorsitzende des MKV, Walter Gröblinger, sieht in punkto
Bildungsreform den Punkt nach der Schulpartnerschaft auch in Zukunft
als höchst relevant. „Schule kann nur erfolgreich funktionieren, wenn
Schüler, Lehrer und Eltern gemeinsam an einem Strang ziehen. Daher
erachten wir es als unabdingbar an, die Schulpartnerschaft zu leben.
Nur so kann der Bildungs-, Wissens- und Wirtschaftsstandort
Österreich jetzt und in Zukunft reüssieren“, so Gröblinger.

Kritisch sehen beide Vertreter des MKV die Tatsache, dass weite Teile
der Verhandlungen hinter verschlossenen Türen stattgefunden haben und
die Betroffenen – vor allem die Schulpartner, also Schüler, Lehrer
und Eltern – wieder einmal zu wenig eingebunden wurden. „Das ist
nicht unser Verständnis von Demokratie und Partnerschaft.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MKV

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