• 17.11.2015, 13:14:21
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Jank: Bildungsreform ermöglicht neue Dimension der Autonomie

ÖVP-Bildungssprecherin: Es geht um die beste Ausbildung unserer Kinder

Utl.: ÖVP-Bildungssprecherin: Es geht um die beste Ausbildung
unserer Kinder =

Wien (OTS) - Die heute präsentierte Bildungsreform ermöglicht eine
neue Dimension der Autonomie und ist ein großer Schritt in Richtung
vereinfachte und effizientere Verwaltungsstrukturen und einer
klareren Kompetenz- und Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern.
Das hielt heute, Dienstag, ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank
heute, Dienstag, fest. Auch die Elementarpädagogik ist ein wichtiger
Schwerpunkt, entscheidet diese doch über den weiteren erfolgreichen
Schul- und damit auch Berufsverlauf. Jank verwies in diesem
Zusammenhang auf das im Paket enthaltene zweite verpflichtende
Kindergartenjahr für alle mit einer "Opt-out-Möglichkeit" sowie die
Einführung eines bundesweit einheitlichen Bildungskompasses für alle
Kinder ab 3,5 Jahren – analog zum Best Practice-Mutter-Kind-Pass.

Die Regierung habe mit der Einsetzung der Bildungsreformkommission
den Reformbedarf erkannt. "Jetzt gilt es, die Ergebnisse rasch
umzusetzen und voranzutreiben, die unmittelbar in der Schule ankommen
sollen", wies die ÖVP-Bildungssprecherin auf die Notwendigkeit einer
starken autonomen Schule mit möglichst viel Eigenverantwortung am
Schulstandort. "Dass die Schulleitung mehr Möglichkeiten bei der
Bestellung ihres Teams hat, ist die richtige Maßnahme. Schließlich
ist sie für ihr Team auch verantwortlich." Positiv sieht Jank auch,
dass die Lehrerinnen und Lehrer nun mehr Inhalte autonom fixieren
können und einen größeren Freiraum dadurch erhalten. "Sie wissen am
besten, wie sie – je nach Schwerpunkt und Interessen - auf ihre
Schülerinnen und Schüler eingehen und damit auch vom Lehrplan
abweichen können."

Wichtig ist für die Bildungssprecherin auch der verstärkte Austausch
der Schulen mit der Wirtschaft sowie Sport- oder Kultureinrichtungen.
Dieser wird nun gefördert, in dem am Schulstandort selbst wichtige
Entscheidungen über den inhaltlichen Schwerpunkt der Schule fallen
dürfen. Ein wichtiger Kern der Reform sei zudem die erhöhte
Flexibilität bei der Unterrichtszeit.

Internationale Entwicklungen wie die Digitalisierung sind für eine
innovative Schule der Zukunft notwendig, hob Jank zudem das geplante
High-Speed-Internet und WLAN für jede Schule bis 2020 hervor.

Insgesamt gehe es "nicht um das System X oder Y, sondern um die beste
Ausbildung für unsere Kinder", so Jank, die auf ein gutes Miteinander
mit allen Beteiligten und der Opposition hofft. "Arbeiten wir
gemeinsam daran, die neue Schule zu entwickeln."
(Schluss)

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