- 13.11.2015, 11:05:53
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Aubauer empört über Abbau älterer Mitarbeiter bei der Post
ÖVP-Seniorensprecherin: Erfahrung und Kompetenz ist offenbar kein Mehrwert für die Post
Utl.: ÖVP-Seniorensprecherin: Erfahrung und Kompetenz ist offenbar
kein Mehrwert für die Post =
Wien (OTS) - 13. November 2015 - Selbst wenn man Verständnis für
schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingen hat, ist es ein
verheerendes Signal, dass die staatsnahe Post ihre über 50jährigen
Mitarbeiter loswerden will, zeigte sich heute, Freitag,
ÖVP-Seniorensprecherin und Bundesobmannstellvertreterin des
Österreichischen Seniorenbundes Abg. Mag. Gertrude Aubauer empört.
Während der Nationalrat ein Maßnahmenpaket zur Förderung älterer
Menschen beschlossen hat, das AMS eine Imagekampagne zugunsten
älterer Arbeitnehmer gestartet hat und immer mehr private Unternehmen
sich bemühen, ihre älteren Arbeitnehmer zu halten und
weiterzuschulen, will die Post ihre Vertragsbediensteten zur
Frühpension bewegen, indem sie ihnen eine Verdreifachung der
Abfertigung anbietet. „Erfahrung, Kompetenz und Wertschöpfung von
Arbeitnehmern über 50 sind der Post offenbar kein Anliegen“, so
Aubauer weiter.
Gerade ältere Arbeitnehmer weisen unzählige Stärken auf und seien
oftmals ein „Mehrwert für ein Unternehmen“. In Österreich seien
ohnehin zu wenige ältere Arbeitskräfte erwerbstätig. Laut
Arbeitsmarktstatistik gehe der Anteil an Erwerbstätigen ab dem 50.
Lebensjahr deutlich zurück. Bei den 55- bis 64-Jährigen betrug die
Erwerbstätigenquote im 2. Quartal 2015 46,1 Prozent, wobei die Quote
der Männer (53,5 Prozent), aufgrund des unterschiedlichen
Pensionsantrittsalters in dieser Altersgruppe wesentlich höher ist
als jene der Frauen (39,1 Prozent). Ein Jahr zuvor lag die
Erwerbstätigenquote der Älteren noch bei 45,7 Prozent.
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