NÖAAB-Kern zu FSG-Pfister: „Es braucht Politik, die nach vorne schaut"

FSG-Kritik zeigt: Es gibt keinen Reformwillen in der SPÖ

St. Pölten (OTS) - „Reichlich spät reagiert die FSG auf unsere Pressekonferenz vom Mittwoch. Es zeigt: Die FSG will nur Streit schüren, anstatt sinnvoll über die Weiterentwicklung der Gesellschaft und des Arbeitsmarktes zu diskutieren“, reagiert NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Bundesrätin Sandra Kern auf Aussagen der FSG. Als verantwortungsbewusste Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmervertretung müsse man Sorgen und Ängste der Menschen ansprechen.

„Klar ist: das Sozialsystem fährt bald gegen die Wand, wenn wir nicht endlich Reformen anpacken. Es braucht einen klaren Unterschied zwischen dem Einkommen durch Sozialleistungen und dem Arbeitseinkommen. Wenn sich nun die FSG als Verteidiger der unfairen Mindestsicherung aufspielt, zeigt sich: Die FSG hat nicht verstanden, dass es Mut in der Politik braucht um auch in Zukunft den hohen Standard in Österreich aufrecht zu erhalten“, so Kern weiter.

Es gibt derzeit zahlreiche flexible Arbeitszeitmodelle, die auch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Anspruch genommen werden. „Wir wollen einfach, dass sich Arbeitnehmer gemeinsam mit dem Unternehmer über ihr Arbeitszeitmodell einigen können. Wenn nun jemand vier Tage in der Woche arbeiten möchte, damit man drei Tage frei hat, so soll das auch unkompliziert machbar und möglich sein. Wir müssen offen darüber diskutieren, und nicht von vornherein blockieren. Als Arbeitnehmervertretung, die in die Zukunft blickt und nicht in die Vergangenheit, stehen wir für Reformen im Sinne all jener, die tagtäglich arbeiten und unser System finanzieren“, schließt Sandra Kern.

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragehinweis:
NÖAAB - Andreas Steiner, BA
Presse und Politik
0664/ 8238476
andreas.steiner@noeaab.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAB0001