- 06.11.2015, 13:27:03
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NÖAAB-Kern zu FSG-Pfister: „Es braucht Politik, die nach vorne schaut"
FSG-Kritik zeigt: Es gibt keinen Reformwillen in der SPÖ
Utl.: FSG-Kritik zeigt: Es gibt keinen Reformwillen in der SPÖ =
St. Pölten (OTS) - „Reichlich spät reagiert die FSG auf unsere
Pressekonferenz vom Mittwoch. Es zeigt: Die FSG will nur Streit
schüren, anstatt sinnvoll über die Weiterentwicklung der Gesellschaft
und des Arbeitsmarktes zu diskutieren“, reagiert
NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Bundesrätin Sandra Kern auf Aussagen
der FSG. Als verantwortungsbewusste Arbeitnehmerinnen- und
Arbeitnehmervertretung müsse man Sorgen und Ängste der Menschen
ansprechen.
„Klar ist: das Sozialsystem fährt bald gegen die Wand, wenn wir nicht
endlich Reformen anpacken. Es braucht einen klaren Unterschied
zwischen dem Einkommen durch Sozialleistungen und dem
Arbeitseinkommen. Wenn sich nun die FSG als Verteidiger der unfairen
Mindestsicherung aufspielt, zeigt sich: Die FSG hat nicht verstanden,
dass es Mut in der Politik braucht um auch in Zukunft den hohen
Standard in Österreich aufrecht zu erhalten“, so Kern weiter.
Es gibt derzeit zahlreiche flexible Arbeitszeitmodelle, die auch von
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Anspruch genommen werden. „Wir
wollen einfach, dass sich Arbeitnehmer gemeinsam mit dem Unternehmer
über ihr Arbeitszeitmodell einigen können. Wenn nun jemand vier Tage
in der Woche arbeiten möchte, damit man drei Tage frei hat, so soll
das auch unkompliziert machbar und möglich sein. Wir müssen offen
darüber diskutieren, und nicht von vornherein blockieren. Als
Arbeitnehmervertretung, die in die Zukunft blickt und nicht in die
Vergangenheit, stehen wir für Reformen im Sinne all jener, die
tagtäglich arbeiten und unser System finanzieren“, schließt Sandra
Kern.
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