- 06.11.2015, 12:07:07
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5 x Gold für die Seestadt für nachhaltige Bauprojekte
Neuer Vorstand ist Immobilienexperte Heinrich Kugler

Utl.: Neuer Vorstand ist Immobilienexperte Heinrich Kugler =
Wien (OTS) - In Sachen Nachhaltigkeit hat aspern Die Seestadt Wiens
die Nase weiterhin vorn: Die Österreichische Gesellschaft für
Nachhaltiges Bauen zeichnet fünf Projekte der Seestadt mit "ÖGNB
GOLD" aus. Diese Top-Auszeichnung wird an Projekte vergeben, die in
Bereichen wie Energie & Versorgung sowie Ressourceneffizienz
besonders gute Ergebnisse erzielen.
„Die Hochbauprojekte in aspern Der Seestadt Wiens unterliegen einem
umfassenden Qualitätssicherungsprozess“, betont Gerhard Schuster,
Vorstandsvorsitzender der Wien 3420 Aspern Development AG. „Gemeinsam
mit der ÖGNB haben wir deshalb ein Bewertungstool zur Sicherstellung
nachhaltiger Gebäudeplanung und –errichtung entwickelt.“ Bei diesem
Bewertungsprozess gemäß ÖGNB-Bewertungsmodell schnitten zuletzt fünf
Projekte besonders gut und erhalten die Auszeichnung ÖGNB GOLD. Dafür
müssen mindestens 900 von 1.000 möglichen Qualitätspunkten erreicht
werden.
Neo-Vorstand Kugler bestätigt eingeschlagenen Weg
„Diese Platzierung bestätigt unseren Kurs des nachhaltigen Planens
und ressourcenschonenden Bauens“, unterstreicht Heinrich Kugler, seit
1. Oktober 2015 neues Mitglied des Vorstandes der Wien 3420 Aspern
Development AG. Sein Verantwortungsbereich umfasst die
Immobilienentwicklung (Planung und Infrastruktur) und die interne
Organisation. Kugler bringt umfassendes Knowhow aus dem Bereich
Immobilienentwicklung mit, zuletzt war er 14 Jahre lang in der bauMax
AG für sämtliche Immobilienangelegenheiten international zuständig.
Als ausgebildeter Landschaftsplaner arbeitete Kugler davor in der
Wirtschaftskammer Wien in den Bereichen Stadtplanung,
Flächenwidmungs- und Verkehrsplanung.
Das Bewertungssystem der ÖGNB wurde ursprünglich bereits im Jahr 2000
im Rahmen der Forschungsinitiative Haus der Zukunft des BMVIT
entwickelt und umfasst laut Robert Lechner, Leiter des
Österreichischen Ökologie-Instituts, fünf Hauptbewertungskategorien:
Standort & Ausstattung, Wirtschaft & technische Qualität, Energie &
Versorgung und Gesundheit & Komfort sowie Ressourceneffizienz. „Diese
Kategorien werden in detaillierte Unterkategorien aufgeteilt und mit
Punkten bewertet. Das erlaubt uns, ein effizientes und
differenziertes Nachhaltigkeitsprofil der Gebäude abzubilden“, so
Lechner. Besonders die unterschiedlichen Typenvielfalt der
ausgezeichneten Gebäude – ein Bürogebäude, eine Schule, ein
Studentenheim und zwei Wohnbauten – zeigen eindrucksvoll, dass
nachhaltiges Bauen bei allen Nutzungstypen umsetzbar ist.
Die ausgezeichneten Projekte
JAspern
Partizipatives Passivhaus-Baugruppenprojekt der Seestadt Aspern, das
sich durch höchsten energetischen Standard, besonderen
Nutzer-Komfort, einen innovativen sozio-kulturellen Ansatz zum Wohnen
in Gemeinschaft sowie ein ökologisches Gebäude- und Freiraumkonzept
auszeichnet und 952 Punkte verbucht.
aspern IQ / TZ aspern
Plusenergie-Bürogebäude in der Seestadt – Passivhaus-Standard als
Voraussetzung für optimale Gebäudeeffizienz sowie minimaler
Energiebedarf und Photovoltaik-Strom sorgen für Plusenergie-Standard.
Zudem sei die Kooperation mit der ASCR erwähnt. 974 Punkte.
Bildungscampus
Niedrigstenergiegebäude nach EU-Anforderungen 2020, zahlreiche
Effizienzmaßnahmen, wie der Einbau einer Grundwasser-Wärmepumpe oder
die Errichtung einer Solarthermie-Anlage und die Beachtung höchster
Anforderungen an die Qualität der Innenraumluft, bringen 916 Punkte.
Studentenwohnheim Greenhouse
StudentInnenwohnheim in Passivhausqualität mit zusätzlichen Maßnahmen
zu hocheffizienten Verbraucheinrichtungen. Das Gebäude produziert
mittels Photovoltaikanlage Ökostrom und verbessert somit die
Energiebilanz zusätzlich. Das gesamte Wohnheim ist zudem barrierefrei
gestaltet und erhält 905 Punkte.
Arwag / Migra (D16/D17)
Der Wohnbau im effizienten Niedrigstenergiestandard nach EU 2020
unterschreitet die heutigen Bauvorschriften um 50 Prozent, auf die
Verwendung von Produkten mit Umweltzeichen, PVC- und HFKW-Freiheit
sowie von emissionsarmen Bau- und Werkstoffen wurde geachtet.
Ergebnis: 903 Punkte.
Baugruppen im Fokus
Dass aspern Die Seestadt Wiens eine Vorreiterrolle bei der
Integration von Baugruppen im Bereich Stadtplanung und –entwicklung
spielt, zeigt auch die druckfrisch erschienene und am 5.11. erstmals
präsentierte Publikation „Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis –
Workshopreihe 2014“. Herausgeber ist der Verein Initiative für
gemeinschaftliches Bauen und Wohnen, der in den vergangenen sechs
Jahren immer wieder mit den sechs Baugruppen der Seestadt in Kontakt
und Austausch stand. Infos: www.gemeinsam-bauen-wohnen.org
Fotomaterial in Kürze unter www.aspern-seestadt.at/presse/
Wien 3420 Aspern Development AG
Für die Entwicklung von aspern Die Seestadt Wiens ist die Wien 3420
Aspern Development AG zuständig. Sie ist zentrale Ansprechpartnerin
für potenzielle Projektwerber, betreibt das Standortmarketing, die
Akquisition von Partnern und die Verwertung von Flächen. In enger
Kooperation mit der Stadt Wien werden die städtebauliche Planung, die
Flächenwidmung und die infrastrukturelle Erschließung vorangetrieben.
In der Zusammenarbeit mit den rund 20 beteiligten Dienststellen der
Stadt Wien sowie mit den darüber hinaus involvierten
ProjektentwicklerInnen und InvestorInnen wird die Wien 3420 AG seit
2011 von der Projektleitung der Stadt Wien unterstützt.
ÖGNB
Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (ÖGNB) wurde
auf Initiative namhafter, unabhängiger Institutionen im Bereich des
Nachhaltigen Bauens in Österreich im Jänner 2009 ins Leben gerufen.
Die Mitgliedschaft in der ÖGNB steht allen interessierten Personen,
Institutionen und Unternehmen offen, die sich aktiv an einer
Höherqualifizierung der österreichischen Bauwirtschaft im Sinne des
Nachhaltigen Bauens einbringen wollen. Die ÖGNB und die Wien 3420 AG
kooperieren seit 2012 im Bereich der Qualitätssicherung. Die ÖGNB
arbeitet eng mit nationalen Stakeholdern zusammen: Das ÖGNB-System
wird vom BMVIT, BM für Verkehr, Innovation und Technologie
unterstützt und ist zusätzlich engstens auf die Anforderungen von
klimaaktiv, der österreichischen Klimaschutzinitiative des BMLFUW
Umweltministeriums abgestimmt. Insgesamt wird dadurch ein
transparentes, inhaltlich anspruchsvolles und gleichzeitig
effizientes Qualitätssicherungssystem bereitgestellt. Insgesamt
bewertete die ÖGNB österreichweit bisher 104 Bauwerke mit dem
ÖGNB-Bewertungssystem. Nähere Informationen unter: www.oegnb.net
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