Boehringer Ingelheim: Wechsel in der Unternehmensleitung sichert Kontinuität und Zukunftsausrichtung

Prof. Dr. Dr. Andreas Barner wechselt in den Gesellschafterausschuss / Hubertus von Baumbach neuer Vorsitzender der Unternehmensleitung ab 01. Juli 2016

Wien (OTS) - Professor Dr. Dr. Andreas Barner wird nach 24-jähriger Tätigkeit für Boehringer Ingelheim zum 30. Juni 2016 als Vorsitzender der Unternehmensleitung ausscheiden und in den Gesellschafterausschuss von Boehringer Ingelheim wechseln. Professor Barner promovierte in Medizin und Mathematik, kam 1992 als Leiter des Medizin-Bereiches zu Boehringer Ingelheim und wurde 1999 Mitglied der Unternehmensleitung, deren Leitung er seit 2009 innehat. Christian Boehringer, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses, dankte Andreas Barner für seinen langjährigen und vielfältigen Einsatz, in dem er die Forschung, Entwicklung und Medizin des Unternehmens neu ausgerichtet hat. Als Ergebnis seiner erfolgreichen Arbeit konnte Boehringer Ingelheim viele innovative Medikamente einführen und somit Ärzten hochwirksame Therapiealternativen zum Wohle der Patienten anbieten. Nicht zuletzt dadurch wurde die Unabhängigkeit als Familienunternehmen weiter gefestigt und ausgebaut.

Christian Boehringer: „Wir, die Gesellschafterfamilie, der Beraterkreis, aber auch die Kollegen in der Unternehmensleitung und nicht zuletzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter danken Professor Barner für seine erfolgreiche Arbeit. Dabei hat seine Führung im Sinne der Unternehmenswerte die Kultur unseres Unternehmens nachhaltig mitgeprägt. Gleichzeitig freuen wir uns sehr, dass Professor Barner künftig als Mitglied des Gesellschafterausschusses tätig werden wird und in dieser neuen Rolle so dem Unternehmen auch weiterhin mit seiner Erfahrung und seinem Rat zur Verfügung stehen wird.“

Als Nachfolger im Vorsitz der Unternehmensleitung haben die Gesellschafter Hubertus von Baumbach berufen. Christian Boehringer nannte die Nachfolgeregelung eine zum einen von Kontinuität und zum anderen auf die Zukunft ausgerichtete Entscheidung: „Hubertus von Baumbach kennt den Unternehmensverband in seinen unterschiedlichen Bereichen und ist durch seine Zeit in der Unternehmensleitung gut auf die kommenden Herausforderungen des Unternehmens vorbereitet. Zusammen mit seinen Kollegen in der Unternehmensleitung wird er den weiteren Wandel von Boehringer Ingelheim vorantreiben, um das oberste Ziel, die Unabhängigkeit des Unternehmens, nachhaltig zu festigen.“

Hubertus von Baumbach hat nach einer Banklehre und beiden juristischen Staatsexamina am MIT in Cambridge, USA, einen MBA erworben. Er ist seit 2009 Mitglied der Unternehmensleitung und leitet den Unternehmensbereich Finanzen. Vorher nahm er, nach Stationen in den USA bei Roche und bei Boehringer Ingelheim in Kanada, verschiedene Funktionen im Finanzbereich bei Boehringer Ingelheim in Deutschland wahr.

Zum 1. Januar 2016 wird Michel Pairet Mitglied der Unternehmensleitung und verantwortlich für den Unternehmensbereich Forschung und nicht-klinische Entwicklung in der Unternehmensleitung.

Michel Pairet hat Veterinärmedizin in Toulouse (F) studiert und kam 1992 zu Boehringer Ingelheim, wo er die Gruppe Pharmakologie der Forschung in Biberach leitete. Dr. Pairet übernahm zunehmend breitere Verantwortungen im Bereich der Forschung, u. a. leitete er die Atemwegsforschung, den Corporate Venture Fund und seit 2013 die weltweite Pharmaforschung und nicht-klinische Entwicklung.

Boehringer Ingelheim

Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 146 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 47.700 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.

Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten wie zum Beispiel der Initiative „Making More Health“ ebenso wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bilden dabei die Basis des Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus.

Im Jahr 2014 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von rund 13,3 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung entsprechen 19,9 Prozent der Umsatzerlöse.

Boehringer Ingelheim in Österreich

Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna trägt die Verantwortung für das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, rezeptfreien Präparaten sowie Tierarzneimitteln von Boehringer Ingelheim in Österreich sowie in mehr als 30 Ländern der Region Mittel- und Osteuropa, Zentralasien sowie Israel und der Schweiz. Darüber hinaus wird von Wien aus die gesamte klinische Forschung der Region gesteuert. Wien ist Zentrum für Krebsforschung sowie Standort für biopharmazeutische Forschung, Entwicklung und Produktion im internationalen Unternehmensverband. Auch in der Grundlagenforschung engagiert sich Boehringer Ingelheim und ist hier mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie Wien (IMP) vertreten. Damit zählt Boehringer Ingelheim zu den forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Österreich. Insgesamt erzielte das Regional Center Vienna im Geschäftsjahr 2014 Gesamterlöse in der Höhe von EUR 771,3 Mio und beschäftigte in der Region 3349 Mitarbeiter (1439 in Wien).

www.boehringer-ingelheim.at

Rückfragen & Kontakt:

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG
Mag. Inge Homolka
Kommunikation Österreich
01/80105-2230
ingeborg.homolka@boehringer-ingelheim.com

Mag. Matthias Sturm
01/80105-2742
matthias.sturm@boehringer-ingelheim.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | IMP0001