- 06.11.2015, 11:36:44
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Boehringer Ingelheim: Wechsel in der Unternehmensleitung sichert Kontinuität und Zukunftsausrichtung
Prof. Dr. Dr. Andreas Barner wechselt in den Gesellschafterausschuss / Hubertus von Baumbach neuer Vorsitzender der Unternehmensleitung ab 01. Juli 2016
Utl.: Prof. Dr. Dr. Andreas Barner wechselt in den
Gesellschafterausschuss / Hubertus von Baumbach neuer
Vorsitzender der Unternehmensleitung ab 01. Juli 2016 =
Wien (OTS) - Professor Dr. Dr. Andreas Barner wird nach 24-jähriger
Tätigkeit für Boehringer Ingelheim zum 30. Juni 2016 als Vorsitzender
der Unternehmensleitung ausscheiden und in den
Gesellschafterausschuss von Boehringer Ingelheim wechseln. Professor
Barner promovierte in Medizin und Mathematik, kam 1992 als Leiter des
Medizin-Bereiches zu Boehringer Ingelheim und wurde 1999 Mitglied der
Unternehmensleitung, deren Leitung er seit 2009 innehat. Christian
Boehringer, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses, dankte
Andreas Barner für seinen langjährigen und vielfältigen Einsatz, in
dem er die Forschung, Entwicklung und Medizin des Unternehmens neu
ausgerichtet hat. Als Ergebnis seiner erfolgreichen Arbeit konnte
Boehringer Ingelheim viele innovative Medikamente einführen und
somit Ärzten hochwirksame Therapiealternativen zum Wohle der
Patienten anbieten. Nicht zuletzt dadurch wurde die Unabhängigkeit
als Familienunternehmen weiter gefestigt und ausgebaut.
Christian Boehringer: „Wir, die Gesellschafterfamilie, der
Beraterkreis, aber auch die Kollegen in der Unternehmensleitung und
nicht zuletzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter danken Professor
Barner für seine erfolgreiche Arbeit. Dabei hat seine Führung im
Sinne der Unternehmenswerte die Kultur unseres Unternehmens
nachhaltig mitgeprägt. Gleichzeitig freuen wir uns sehr, dass
Professor Barner künftig als Mitglied des Gesellschafterausschusses
tätig werden wird und in dieser neuen Rolle so dem Unternehmen auch
weiterhin mit seiner Erfahrung und seinem Rat zur Verfügung stehen
wird.“
Als Nachfolger im Vorsitz der Unternehmensleitung haben die
Gesellschafter Hubertus von Baumbach berufen. Christian Boehringer
nannte die Nachfolgeregelung eine zum einen von Kontinuität und zum
anderen auf die Zukunft ausgerichtete Entscheidung: „Hubertus von
Baumbach kennt den Unternehmensverband in seinen unterschiedlichen
Bereichen und ist durch seine Zeit in der Unternehmensleitung gut auf
die kommenden Herausforderungen des Unternehmens vorbereitet.
Zusammen mit seinen Kollegen in der Unternehmensleitung wird er den
weiteren Wandel von Boehringer Ingelheim vorantreiben, um das oberste
Ziel, die Unabhängigkeit des Unternehmens, nachhaltig zu festigen.“
Hubertus von Baumbach hat nach einer Banklehre und beiden
juristischen Staatsexamina am MIT in Cambridge, USA, einen MBA
erworben. Er ist seit 2009 Mitglied der Unternehmensleitung und
leitet den Unternehmensbereich Finanzen. Vorher nahm er, nach
Stationen in den USA bei Roche und bei Boehringer Ingelheim in
Kanada, verschiedene Funktionen im Finanzbereich bei Boehringer
Ingelheim in Deutschland wahr.
Zum 1. Januar 2016 wird Michel Pairet Mitglied der
Unternehmensleitung und verantwortlich für den Unternehmensbereich
Forschung und nicht-klinische Entwicklung in der
Unternehmensleitung.
Michel Pairet hat Veterinärmedizin in Toulouse (F) studiert und kam
1992 zu Boehringer Ingelheim, wo er die Gruppe Pharmakologie der
Forschung in Biberach leitete. Dr. Pairet übernahm zunehmend breitere
Verantwortungen im Bereich der Forschung, u. a. leitete er die
Atemwegsforschung, den Corporate Venture Fund und seit 2013 die
weltweite Pharmaforschung und nicht-klinische Entwicklung.
Boehringer Ingelheim
Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20
führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland,
ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 146 verbundenen Unternehmen
vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 47.700 Mitarbeiter. Die
Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz
liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing
neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die
Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.
Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher
Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu
zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten wie zum Beispiel
der Initiative „Making More Health“ ebenso wie der sorgsame Umgang
mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bilden dabei die Basis des
Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der
Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus.
Im Jahr 2014 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von
rund 13,3 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung
entsprechen 19,9 Prozent der Umsatzerlöse.
Boehringer Ingelheim in Österreich
Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna trägt die
Verantwortung für das Geschäft mit verschreibungspflichtigen
Medikamenten, rezeptfreien Präparaten sowie Tierarzneimitteln von
Boehringer Ingelheim in Österreich sowie in mehr als 30 Ländern der
Region Mittel- und Osteuropa, Zentralasien sowie Israel und der
Schweiz. Darüber hinaus wird von Wien aus die gesamte klinische
Forschung der Region gesteuert. Wien ist Zentrum für Krebsforschung
sowie Standort für biopharmazeutische Forschung, Entwicklung und
Produktion im internationalen Unternehmensverband. Auch in der
Grundlagenforschung engagiert sich Boehringer Ingelheim und ist hier
mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie Wien (IMP)
vertreten. Damit zählt Boehringer Ingelheim zu den
forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Österreich.
Insgesamt erzielte das Regional Center Vienna im Geschäftsjahr 2014
Gesamterlöse in der Höhe von EUR 771,3 Mio und beschäftigte in der
Region 3349 Mitarbeiter (1439 in Wien).
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