- 05.11.2015, 09:06:37
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Großer Erfolg für Ausstellung "Idee Europa" im Bundeskanzleramt
60.000 Besucherinnen und Besucher in den historischen Räumen am Ballhausplatz und in der Hofburg
Utl.: 60.000 Besucherinnen und Besucher in den historischen Räumen
am Ballhausplatz und in der Hofburg =
Wien (OTS) - Kulturminister Josef Ostermayer zog bei der Finissage
der Ausstellung "Idee Europa" eine erfreuliche Bilanz: "Seit der
Eröffnung im Juni sahen rund 60.000 Besucherinnen und Besucher die
Ausstellung zum Wiener Kongress in den historischen Räumen am
Ballhausplatz und in der Hofburg. Damit zählt diese Ausstellung am
Originalschauplatz zu jenen historischen Einzelausstellungen in
Österreich, die einen besonders regen Besucherzustrom in diesem Jahr
verzeichnen konnten."
Das Ambiente des Wiener Kongresses erlebten über 41.000 Besucherinnen
und Besucher direkt im Bundeskanzleramt. Mehr als 30.000 Menschen
erlebten den Teil "Musik und Wiener Kongress" in der Hofburgkapelle.
Insgesamt wurden 604 Gruppen - wie beispielsweise Schulklassen - mit
8.691 Teilnehmern von einem Team kundiger Vermittlerinnen und
Vermittler geführt. 127 Sonderführungen wurden für internationale
Gäste, Politikerdelegationen, Unternehmen und Wissenschaftler aus der
ganzen Welt vorbereitet und begleitet. Besonderes Interesse fand die
große Zahl historisch bedeutsamer Dokumente - wie die Schlussakte des
Wiener Kongresses, der Westfälische Friede oder der Friedenvertrag
von St. Germain – ebenso wie die eindrucksvolle Darstellung der
"Abhöranlage" Metternichs im Kongresssaal.
Die Ausstellung vermittelte dabei nicht nur historische Fakten und
Zusammenhänge, sondern formulierte zwei zentrale Botschaften:
Erstens, dass Frieden und soziale Stabilität in Europa durch enge
Zusammenarbeit am besten zu erreichen und abzusichern sind. Und
zweitens, dass der Wiener Kongress nicht nur ein völkerrechtliches
Treffen war, sondern der "tanzende Kongress" einen kulturellen
Aufbruch, eine nachhaltige Weiterentwicklung der Lebenskultur in Wien
mit sich brachte.
"Die Idee Europa ist heute so bedeutsam wie selten zuvor. Es ist
erforderlich, dass wir gemeinsam an einem europäischen Verständnis
arbeiten und jeden einladen, sich an der Weiterentwicklung der
europäischen Idee zu beteiligen. Ich halte es daher für ganz wichtig,
Diskussionen anzuregen und historische Anlässe für aktuelle
Themensetzungen zu nutzen. Der Wiener Kongress hat viel dazu
beigetragen, dass Wien heute als Ort internationaler Begegnung gilt",
so Ostermayer.
Der Kulturminister dankte dem Gestalterteam - Wolfgang Maderthaner
als wissenschaftlichem Leiter, Hans Hoffer als künstlerischem
Gestalter und Manfred Matzka als Organisator der Ausstellung. Sein
ganz besonderer Dank galt aber auch den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern des Bundeskanzleramtes, des Staatsarchivs und den vielen
Praktikantinnen und Praktikanten, die mit viel Engagement die
Vermittlungsaktivitäten mit gestaltet haben.
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