GPA-djp-Wolf: Leichtere Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche im Handel bleibt auf der Agenda

Umfrage bestätigt, dass Verbesserung der Karenzzeitenanrechnung und 6. Urlaubswoche große Anliegen in der Frauenbranche Handel sind

Wien (OTS) - „Das Vorgehen der Arbeitgeber im Handel, Verbesserungen bei der Anrechnung der Karenzzeiten und die leichtere Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche bei den aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen nicht behandeln zu wollen, stößt bei den Beschäftigten auf Unverständnis. Für die Betroffenen in der Frauenbranche Handel sind abgesehen von einer ordentlichen Gehaltserhöhung genau diese beiden Forderungen von enormer Bedeutung“, berichtet Manfred Wolf, stv. Geschäftsbereichsleiter der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) vor der heutigen zweiten Verhandlungsrunde.

Das bestätigt auch eine aktuelle, in den vergangenen zehn Tagen in Handelsbetrieben in allen neun Landeshauptstädten durchgeführte Befragung der Angestellten, so Wolf weiter: „Wir haben rund 10.000 Betroffene erreicht, der Rücklauf ist die beste Bestätigung für unsere Forderungen.“ Demnach ist für knapp 98 Prozent der Befragten das leichtere Erreichen der 6. Urlaubswoche wichtig. Fast genauso deutlich, nämlich 96,8 Prozent, ist die Zustimmung zur Forderung nach der besseren Anrechnung von Karenzzeiten.

„Größer könnte die Unterstützung für unsere Anliegen nicht sein, gleichzeitig ist das ein Arbeitsauftrag unserer Beschäftigten an uns“, fasst Wolf abschließend zusammen. „Die Forderung nach der leichteren Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche und weitere Schritte zu mehr Einkommensgerechtigkeit bleiben auf unserer Agenda für die Kollektivvertragsverhandlungen!"

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