• 21.10.2015, 10:18:04
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Mehr Kfz-Unfälle nach Umstellung auf Winterzeit – Analyse der Wiener Städtischen Versicherung

Wien (OTS) - AutofahrerInnen aufgepasst! Von 24. auf 25. Oktober
werden die Uhren um eine Stunde zurück - auf die sogenannte
Winterzeit - gestellt. Die Gefahr, nach der Umstellung einen Unfall
zu verursachen steigt - insbesondere in den Städten, das zeigt eine
Analyse der Wiener Städtischen Versicherung.

Die Zeitumstellung am kommenden Sonntag ist nicht nur unangenehm,
weil sie den Biorhythmus durcheinander bringen kann, sondern birgt
auch reale Gefahren. So steigt das Risiko, einen Kfz-Unfall zu
verursachen, signifikant an. Besonders hoch ist die Gefahr in den
Städten: In der Stadt Salzburg waren in den vergangenen fünf Jahren
um knapp 50 Prozent mehr Kfz-Unfälle eine Woche nach der
Zeitumstellung zu verzeichnen als in der Woche davor.

Ebenfalls hoch fielen die Werte in Klagenfurt (+ 41 Prozent) und Linz
(+ 34 Prozent) aus. In der Bundeshauptstadt Wien ist die Steigerung
auch markant, aber deutlich hinten den Spitzenreitern. Über dem
Österreich-Schnitt liegen auch Eisenstadt (+ 21 Prozent) und Graz (+
13 Prozent). "Gerade bei früherer Dunkelheit lauern verstärkt
Gefahren wie schlechtere Sicht, Straßenglätte durch erhöhte
Feuchtigkeit und niedrigeren Temperaturen. Aus diesem Grund ist
erhöhte Vorsicht geboten", erklärt Wiener Städtische
Vorstandsdirektor Erich Leiß.

Österreichweit passieren in der Woche nach der Zeitumstellung um rund
zwölf Prozent mehr Kfz-Unfälle als in der Woche davor. Regional
müssen die Nord- und Süd-BurgenländerInnen sowie die
Süd-NiederösterreicherInnen besonders gut aufpassen. Dort steigen die
Kfz-Unfälle um ein Drittel. Über dem Österreich-Schnitt liegen auch
Salzburg (+ 15 Prozent) und Oberösterreich (+ 12 Prozent). Besonders
vorsichtig fahren die TirolerInnen und VorarlbergerInnen, wo 2014 ein
Rückgang der Kfz-Unfälle zu bemerken war. Das ergeben die Daten der
Wiener Städtischen Versicherung.

Winterreifenpflicht ab 1. November

Ab 1. November gilt für alle Kraftfahrzeuge per Gesetz die
Winterreifenpflicht. Pkw- und Klein-Lkw-LenkerInnen müssen einer
"witterungsabhängigen Ausrüstungspflicht" nachkommen. Sommerreifen im
Winter sind ein extremes Risiko: Bei Schnee oder Eis sorgen
ausschließlich Winterreifen für einen sicheren Halt, bereits bei
unter sieben Grad Celsius verkürzt sich der Bremsweg mit Winterreifen
auf nasser Fahrbahn erheblich. LenkerInnen, die im Winter mit
Sommerreifen unterwegs sind, riskieren Strafen in der Höhe von 35
Euro. Werden zusätzlich VerkehrsteilnehmerInnen gefährdet, kann sich
die Strafe auf bis zu 5.000 Euro belaufen.

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group ist in
Österreich mit neun Landesdirektionen, 140 Geschäftsstellen und rund
3.500 MitarbeiterInnen präsent. In Österreich werden aktuell mehr als
1,3 Mio. KundInnen betreut. Weiters verfügt das Unternehmen über
Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE
Versicherung ist ein innovativer und verlässlicher Partner für
sämtliche Kundenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als
auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft
des Internationalen Versicherungskonzerns VIENNA INSURANCE GROUP AG
Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien.

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