• 15.10.2015, 12:33:12
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AKW Dukovany – Reaktorschweißnähte unsicher – Österreich muss Stilllegung fordern

Probleme im AKW Dukovany grösser als zugegeben. Atomaufsichtsbehörde forderte die Abstellung. Anti Atom Komitee fordert Stilllegung!

Utl.: Probleme im AKW Dukovany grösser als zugegeben.
Atomaufsichtsbehörde forderte die Abstellung. Anti Atom
Komitee fordert Stilllegung! =

Freistadt (OTS) - Die Blöcke 2 und 3 seit Mitte September
abgeschaltet. Selbst die Atomaufsichtsbehörde forderte die
Abstellung. Sicherheit der Schweißnähte der Reaktoren ist nicht
gewährleistet. Das Anti Atom Komitee fordert erneut Stilllegung des
Anlage!

Wie sich herausstellt, sind die Sicherheitsmängel, die zur
Abschaltung der Blöcke 2 und 3 des AKW Dukovany führten, gravierender
als zugegeben. Nach ursprünglichen Aussagen des Betreibers CEZ
sollten die beiden Reaktoren Mitte Oktober wieder in Betrieb sein,
jetzt stellt sich aber heraus, dass es Sicherheitsmängel an den
Schweißnähten der Reaktoren gibt und die Reaktoren möglicherweise bis
Ende des Jahres abgeschaltet bleiben.

"Wenn sogar Dana Drabova, die Leiterin der Atomaufsichtsbehörde diese
Abschaltung einfordert, kann man sicher sein, dass die Probleme
größer sind, als vom Betreiber zugegeben. Wenn es um Schweißnähte am
Reaktor geht, dann ist Schluss mit lustig", stellt Manfred Doppler
vom Anti Atom Komitee besorgt fest.

"Beunruhigend ist auch, dass Block 1 in Dukovany, dessen
Betriebsgenehmigung Ende des Jahres ausläuft, bereits seit Ende
August abgeschaltet ist und der ehemalige Direktor des AKW Temelin,
Frantisek Hezoucky, feststellt, dass diese Mängel im AKW Dukovany
eine Folge der jahrelang vernachlässigten Wartung des Kraftwerks
sind, um die Gewinne zu maximieren", so Manfred Doppler weiter.

Das Anti Atom Komitee fordert die Bundesregierung erneut auf, endlich
diesen Kuschelkurs mit der tschechischen Atomlobby zu beenden und die
Stilllegung der gesamten Anlage zu fordern.

"Eine Verlängerung der Betriebserlaubnis veralteter, nachweislich
mangelhafter Reaktoren um weitere Jahrzehnte ist schlichtweg
inakzeptabel", so Manfred Doppler abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AAK

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