• 13.10.2015, 11:59:20
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Neuer WKÖ-Branchensprecher für die Eventbranche: Hosek folgt Hladky

Fokus auf weitere Professionalisierung des Berufsbildes, steuerliche Entlastung und Sicherheit - Leitfaden „Event der Zukunft 2“ soll Veranstaltungsbranche zukunftsfit machen

Utl.: Fokus auf weitere Professionalisierung des Berufsbildes,
steuerliche Entlastung und Sicherheit - Leitfaden „Event der
Zukunft 2“ soll Veranstaltungsbranche zukunftsfit machen =

Wien (OTS) - Die österreichische Eventbranche ist für die heimische
Wirtschaft und auch für Österreich als Tourismusland von großer
Bedeutung. Mit weltweit für Aufsehen sorgenden Veranstaltungen, wie
etwa dem Wiener Opernball, dem Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel, den
Salzburger Festspielen oder dem Wiener Life Ball punktet die
Eventbranche regelmäßig auch international. Gemäß einer 2012
erschienenen Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) sichern
die über 5.000 Unternehmen rund 105.000 Arbeitsplätze und leisten
einen Beitrag von rund 7,3 Milliarden Euro zur touristischen
Wertschöpfung in Österreich.

Mit Anfang Oktober hat nun die heimische Eventbranche einen neuen
Sprecher. Der Wiener Eventmanager, Peter Hosek, 45, folgt Andreas
Hladky, der sich nach fünf erfolgreichen Jahren als Branchensprecher
im Fachverband der Freizeit- und Sportbetriebe in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) verabschiedet. Hosek betreibt
mehrere Musik- und Konzertveranstaltungsagenturen, unter anderem in
Wien und London. Der ausgebildete Musiker - er schloss sein
Klarinetten-Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst in Wien 1993 erfolgreich ab -, der in seiner bisherigen
Karriere an die 6.000 Konzerte mit insgesamt über 1,6 Mio. Gästen
veranstaltet hat, betonte anlässlich der offiziellen Übergabe am
Dienstag vor Journalisten: "Ich freue mich auf die große
Herausforderung, mich für die Interessen der gesamten
österreichischen Eventbranche einzusetzen." Ein besonderes Anliegen
ist dem neuen Branchensprecher die weitere Professionalisierung und
Stärkung des Berufsbildes. Weitere anstehende Themen sind für Hosek
die Abschaffung der Vergnügungssteuer, die Lösung der Problematik im
Bereich Werkvertrag/Dienstvertrag oder die Schaffung besserer
Synergien zwischen "Online- und Offline-Welten". Ein klarer Fokus
liegt für ihn auf dem Dauer-Thema Sicherheit bei Veranstaltungen.

Hladky: "Österreich muss im Eventbereich noch aktiver und
innovativer werden"

Handlungsbedarf ortet auch der scheidende Branchensprecher Andreas
Hladky. "Österreich muss im Eventbereich noch aktiver und innovativer
werden, denn Events werden für den touristischen Standort weltweit
immer wichtiger. Städte wie Dublin oder Austin haben es mit
innovativer Eventpolitik geschafft, sich innerhalb weniger Jahre
extrem attraktiv zu positionieren", betonte Hladky. Zu seinen
Erfolgen in den vergangenen fünf Jahren zählen unter anderem die
Schärfung des Berufsbildes und der Ausbildungsinhalte, etwa durch den
Ausbildungsleitfaden "Professionelles Eventmarketing", die Errichtung
der Serviceplattform eventnet.at sowie die Initialisierung zur
erstmaligen Erfassung der Wertschöpfung der Branche mit der
IHS-Studie aus 2012.

Neuauflage der visionären Studie "Event der Zukunft"

Einig zeigten sich die beiden Branchenvertreter, dass es notwendig
sei, als Branche mit Qualität und Transparenz zu überzeugen: "Um im
Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können, müssen wir uns den - etwa
durch die digitale Revolution ausgelösten - Herausforderungen
stellen, auf die ständig neuen Anforderungen eingehen und immer einen
Schritt voraus sein." Um die Unternehmen der Veranstaltungsbrache bei
diesen Herausforderungen durch den stetigen gesellschaftlichen Wandel
zu unterstützen und sie fit für die Zukunft zu machen, wurde der neue
Leitfaden "Event der Zukunft 2" beim renommierten Zukunftsinstitut in
Auftrag gegeben und aktuell druckfrisch präsentiert.

Events sind, so zeigt sich Harry Gatterer, Geschäftsführer des
Zukunftsinstituts Österreich überzeugt, "zentrale
Orientierungspunkte, zentrale Rituale und viele kleine, aber
wesentliche und richtungsweisende Haltestellen im Verlauf eines
Lebens". Gerade in einer von Paradigmenwechsel geprägten vernetzten,
neuen Gesellschaft, spiele das Event, so der Autor der aktuellen
Publikation, eine ganz wesentliche Rolle, weil es selbst zu einer
Kulturtechnik geworden sei. "Die Lektüre soll Profis inspirieren, die
gesellschaftliche Entwicklung noch deutlicher wahrzunehmen", so
Gatterer abschließend.

Der Fachverband Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer
Österreich vertritt die Interessen von 34 Berufsgruppen und rund
20.000 Betrieben. Diese leisten einen wesentlichen Beitrag zur
direkten und indirekten Wertschöpfung der Tourismus- und
Freizeitwirtschaft in der Höhe von rund 46,5 Milliarden Euro. Das
sind 14,8 Prozent des BIP. Dazu gehören circa 5.000
Veranstaltungsagenturen. Diese finden sich in einer eigens
gegründeten Plattform wieder. Die Studie "Event der Zukunft 2" steht
kostenfrei unter www.eventnet.at und
http://www.hotelderzukunft.at/edz/ zum Download zur Verfügung.
(PWK762/ES)

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