Am 9. Oktober ist Welt-Ei-Tag

Eierdatenbank bringt Transparenz

Wien (OTS) - Knapp 6 Mio. Legehennen werden in Österreich gehalten und damit 84% des heimischen Eierbedarfes gedeckt. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt sehr konstant bei 234 Eiern.

Rund 723 Mio. Eier im Wert von 180 Mio. Euro wurden 2014 in Österreich gekauft und damit mehr als in den vergangenen Jahren. Auch im ersten Halbjahr 2015 setzte sich dieser positive Trend fort. Knapp 80% der Eier werden im Lebensmitteleinzelhandel gekauft, der Rest auf Märkten, ab Hof oder per Zustellung direkt vom Bauern. Eier sind ein Zugpferd im Diskont, knapp die Hälfte aller Eier wird bei Diskontern gekauft.

Den Löwenanteil nach Haltungsformen nimmt mengenmäßig die Bodenhaltung mit 67% ein, 23% entfallen auf Freilandhaltung, 10% auf Biohaltung. Bei wenigen Produktgruppen liegt der Bioanteil im Lebensmittelhandel so hoch wie bei Eiern.

4,10 Euro gibt ein Haushalt pro Monat durchschnittlich für Eier aus. Ein Bioei kostet im Handel durchschnittlich 41 Cent pro Stück. Der Durchschnittspreis für ein Ei aus konventioneller Freilandhaltung beträgt 30 Cent, aus Bodenhaltung 21 Cent.

Produktionsschwerpunkt Steiermark, NÖ und OÖ

1,6 Mrd. Eier legen Österreichs 6 Mio. Hennen jährlich. Damit können die heimischen Landwirte 84% der Nachfrage decken. Nach einigen Jahren mit sinkender Selbstversorgung steigt sie seit 2011 wieder deutlich. Die Steiermark ist mit 379 AMA-Gütesiegel-Betrieben das produktionsstärkste Bundesland, gefolgt von Niederösterreich und Oberösterreich mit 109 beziehungsweise 97 Legehennenhaltern.

Eierdatenbank bringt Transparenz

Alle Eier mit dem AMA-Gütesiegel, dem AMA-Biosiegel oder der Auslobung "Tierschutz geprüft" werden in die Österreichische Eierdatenbank gemeldet und damit die Warenströme tagesaktuell dokumentiert. "Das ist europaweit einzigartig. Damit haben wir in Österreich das 'gläserne Ei' geschaffen", erklärt Rudolf Stückler, zuständiger AMA-Marketingmanager.

In Österreich darf kein Frischei aus dem AMA-Gütesiegel-Programm den Bauernhof ohne Stempelung verlassen. Die Einzeleikennzeichnung fasst die Information über Herkunftsland, Haltungsform und Legehennenbetrieb zusammen. Sämtliche Wege zwischen Landwirt, Packstelle und Handel werden von Lieferscheinen mit allen relevanten Angaben begleitet.

Konsumenten können selbst nachprüfen, woher das eingekaufte Ei stammt. Unter www.eierdatenbank.at wurde der Quick-Egg-Check installiert. Nach Eingabe der Kennzeichnung auf dem Ei erhalten interessierte Konsumenten Auskunft über den Legehennenbetrieb und die Haltungsform der Tiere.
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Manuela Schürr, Unternehmenskommunikation,
01/33151-401, 0664/8376178, manuela.schuerr@ama.gv.at

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