FH Kärnten feiert rundes Jubiläum

Einen Bogen vom Jahr 1995 bis 2015 spannte die Fachhochschule Kärnten im Rahmen ihres 20-jährigen Jubiläums am 25. September am Standort Villach.

Spittal (OTS) - Rund 400 Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Mitarbeiter der FH Kärnten nahmen den Geist der heutigen Bildungs- und Forschungsstätte auf und waren Zuhörer einer rasanten Entwicklungsgeschichte. Den strategischen Ausblick, den die FH Kärnten auf die kommenden Jahre gab, zeigt eine Konzentration auf acht Hochschulziele.  

Gespannt und mit Interesse verfolgten rund 400 Gäste den offiziellen Festakt der 20-Jahresfeier im Audimax am FH Kärnten Standort Villach. Siegfried Spanz, Geschäftsführer der FH Kärnten, begrüßte in seiner Rede die Gründungsväter Karl Anderwald (Vorsitzender des Kuratoriums) und Walter Pichler, Aufsichtsratsvorsitzenden Jörg Freunschlag und die Vorstände Reinhard Iro und Werner Mussnig der FH Kärnten. Als Fördergeber des Landes Kärnten wurden Landeshauptmann Peter Kaiser und Landtagspräsident Reinhart Rohr begrüßt. Vertreter der Bildungslandschaft Österreich wie Wilhelm Brandstätter vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft,  Präsident der Österreichischen Fachhochschul-Konferenz, Helmut Holzinger, und Oliver Vitouch, Rektor der Alpen-Adria Universität Klagenfurt gaben der FH Kärnten ebenfalls die Ehre wie Universitätsprofessor Erich Leitner, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der FH Kärnten. 

In seiner Rede verwies Siegfried Spanz darauf, dass sich die FH Kärnten zu einer unverzichtbaren Forschungsstätte in Kärnten entwickelt hat und ein qualitativ hochwertiger Geist existent ist. Dank dem Engagement der Mitarbeiter zählen Lehre und Forschung zu den Top-Bereichen, was durch die Verleihung des Staatspreises für exzellente Lehre an Lehrende der FH Kärnten immer wieder belegt wird. Im Bereich Forschung und Entwicklung gehört die FH Kärnten zu den Top-3 Fachhochschulen in Österreich. 

Die Bedeutung der Fachhochschulen stützen eindrucksvolle Zahlen aus dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Im  Studienjahr 2014/15 waren in ganz Österreich 46.000 Studierende in 417 Studiengängen inskribiert. Dieses Jahr werden 18.000 Menschen ein Studium an einer Fachhochschule aufnehmen, beworben haben sich insgesamt 54.000 Studieninteressierte. Die Zahlen zeigen eine große Nachfrage, die auf einer  Differenzierung des tertiären Sektors durch die Fachhochschulen fußt. So betont auch Brandstätter, dass die Praxisorientierung und Vernetzung der Fachhochschulen dabei eine große Rolle spielen und hebt als Beispiel das im Aufbau befindliche Forschungskompetenzzentrum Thema „Angewandte Forschung im Kontext von Alter und Altern“ der FH Kärnten hervor.  

Eine Chance für eine stärkere Kooperationsbereitschaft zwischen Fachhochschulen und Universitäten sieht Helmut Holzinger, Präsident der Österreichischen Fachhochschul-Konferenz, in der Genehmigung von Doktoratsprogrammen. Diese würden eine anwendungsorientierte Forschung forcieren, denn das Profil der Fachhochschulen liegt in der Forschungsstärke und der Praxisnähe.   

Goldenes Ehrenzeichen an Erich Leitner
Einen Höhepunkt bildete im Rahmen der 20-Jahresfeier die Verleihung des Großen Goldenen Ehrenzeichens an Universitätsprofessor Erich Leitner. Die feierliche Verleihung übernahmen Landeshauptmann Peter Kaiser und FH Kärnten Aufsichtsrat Landtagspräsident Reinhart Rohr, die  betonten, dass seine Leistungen wesentlich zum Jubiläum der FH Kärnten beigetragen haben.  

Vor 20 Jahren und heute
Die stolze Geschichte der Fachhochschule begann 1995 mit 70 Studierenden in zwei Studiengängen: Bauingenieurwesen und Elektronik. Eine ehrgeizige Idee entfaltete sich zu einer bedeutenden Bildungsinstitution für Kärnten. Heute studieren rund 2.000 Studierende in 34 Studiengängen an den Standorten in Feldkirchen, Klagenfurt, Villach und Spittal/Drau.  Die Schwerpunkte der FH Kärnten gliedern sich in die vier Studienbereiche Engineering & IT, Wirtschaft & Management, Gesundheit & Soziales und Bauingenieurwesen & Architektur.  5.000 Absolventen haben in den letzten Jahren ihre Abschlussurkunde mit Freude und Stolz entgegen genommen.

Im Hochschulentwicklungsplan 15/22 (HEP), der Anfang des Jahres präsentiert wurde, konzentriert sich die FH Kärnten in den nächsten sieben  Jahren auf acht Hochschulziele. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Qualität in Lehre und Forschung. Dafür ist der Aufbau eines Didaktikzentrums schwerpunktmäßig vorgesehen. Bestehende Studienangebote werden weiter gefestigt und ausgebaut und die Konzentration liegt in den Kernbereichen Technik, Gesundheit & Soziales sowie Wirtschaft.   


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