Stadtschulrat und Volkshochschule machen Wahlkampf statt Bildungspolitik

Meinl-Reisinger zur sinnlosen Gratis-Nachhilfe, die der Subvention der Volkshochschulen dient

Wien (OTS) - "Nun sind auch Stadtschulrätin Brandsteidl und VHS-Direktor Rieder in den SPÖ-Wahlkampf eingestiegen: Die heutige Pressekonferenz zur Gratis-Nachhilfe hat wenig Überraschendes gebracht, vielmehr wurden wieder Jubelmeldungen über ein Projekt getrommelt, das vordergründig den Flächenbrand im Schulsystem bekämpfen soll, in Wahrheit aber vor allem der finanziellen Sanierung der Volkshochschulen dient", fasst NEOS-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger zusammen.

"Wir warten immer noch auf die versprochene Evaluation des ersten Jahres der Gratis-Nachhilfe - auch heute wurde sie nicht präsentiert. Vielmehr hat sich die Stadtschulrätin als billige Wahlkampfhelferin zur Verfügung gestellt. Immerhin braucht er in Wahrheit nur gut die Hälfte des 7-Millionen-Budgets für die Gratis-Nachhilfe an NMS und AHS. Der Rest bleibt ihm, um sein Budgetloch zu stopfen", erklärt Meinl-Reisinger.

"Wir fordern die Verbannung des Parteibuchs aus den Schulen und ein Ende dieser sinnlosen Gratis-Nachhilfe, die laut Arbeiterkammer-Bericht kaum Einfluss auf die Ausgaben für private Nachhilfe haben. Das Geld - in Summe 20 Millionen jährlich für Volksschule und Unterstufe - soll direkt an die Schulen ausgeschüttet werden. Die Schulstandorte wissen selbst am besten, wie sie die Ressourcen sinnvoll einsetzen", betont Meinl-Reisinger.

"Tatsächlich ist eine echte Schulautonomie - in finanzieller, pädagogischer und personeller Hinsicht - der einzige Weg, um den Bildungsnotstand an den Wiener Schulen zu bekämpfen. Wir brauchen hier dringend Lösungen, die die SPÖ nicht bieten kann und stattdessen Wahlkampf auf dem Rücken unserer Kinder macht. Nur NEOS hat einen Abspeckplan, mit dem das gierige politische System bekämpft und so mehr Geld für die Zukunft unserer Kind zur Verfügung gestellt werden kann. Unser Aufbegehren, mit dem wir 120 Millionen Euro aus dem fetten Politapparat herausschneiden wollen, hat bereits fast 20.000 Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden. Und wir werden jeden Tag mehr!", schließt Meinl-Reisinger.

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