- 17.09.2015, 15:35:25
- /
- OTS0216 OTW0216
Sandoz eröffnet BioInject – eine hochmoderne Biopharmazeutika-Produktion in Schaftenau
Eröffnung in Anwesenheit von Vizekanzler und Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner sowie Landeshauptmann Günther Platter

Utl.: Eröffnung in Anwesenheit von Vizekanzler und Bundesminister
Dr. Reinhold Mitterlehner sowie Landeshauptmann Günther
Platter =
Schaftenau (OTS) - Sandoz eröffnete heute offiziell die neue,
wegweisende Biopharmazeutika-Produktion - BioInject in Schaftenau in
Tirol, Österreich. Durch das Investitionsvolumen in Höhe von 150 Mio.
Euro entstehen 100 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze. Bei der
Eröffnung waren Vizekanzler und Bundesminister Dr. Reinhold
Mitterlehner sowie Landeshauptmann Günther Platter und weitere
geladene Gäste aus der Landespolitik und der regionalen Wirtschaft
anwesend.
BioInject ist eine hochmoderne Produktionsanlage, in der künftig
Fertigspritzen und Autoinjektoren sowohl für die Biosimilars von
Sandoz als auch für die innovativen Biopharmazeutika von Novartis
Pharma hergestellt werden. 18.000 Spritzen können pro Stunde befüllt
und 100 Spritzen in der Minute verpackt werden. Dank BioInject wird
Schaftenau zur voll-integrierten Biotech-Site: Alle Prozesse der
Wirkstoffentwicklung und -produktion bis zur Abfüllung, Verpackung
und Logistik finden an einem Standort statt. Das neue Gebäude wird
einen entscheidenden Beitrag leisten, um das weitere Wachstum von
Sandoz und Novartis durch die neue Welle an Biosimilars sowie
weiterer innovativer Biopharmazeutika voranzutreiben. Es wird Sandoz
außerdem helfen, dem Anspruch gerecht zu werden, einen breiteren
Zugang zu wichtigen biopharmazeutischen Arzneimitteln zu ermöglichen.
"Mit BioInject beweist Sandoz sowohl die technologische
Führungsposition im Bereich der Biopharmazeutika als auch das klare
Bekenntnis zur weiteren weltweiten Vorreiterrolle bei den
Biosimilars", sagte Carol Lynch, Global Head of Biopharmaceuticals
and Oncology Injectables, bei der Begrüßung der Gäste. BioInject wird
ein zentraler Bestandteil von Sandoz‘ weltweitem
Biopharmazeutika-Netzwerk, das auch Standorte in Slowenien, Singapur
und Frankreich einschließt.
Die Bedeutung dieser Investition für Österreich zeigte Vizekanzler
und Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner auf: "Eine starke
pharmazeutische Industrie ist für Österreich nicht nur in
wirtschaftlicher Hinsicht ein wesentlicher Faktor. Sie hat auch
gesellschaftspolitisch Bedeutung, gehen von ihr doch wichtige
innovative Impulse für das gesamte Gesundheitssystem aus.
Biopharmazeutika revolutionieren derzeit die Medizin. Sie ermöglichen
die Behandlung komplexer Krankheiten wie Krebs oder
Autoimmunerkrankungen und bilden in vielen Therapiefeldern die
einzige therapeutische Option. Deshalb ist die Etablierung
innovativer Zukunftstechnologien wie Biopharmazeutika für Österreich
international ein Wettbewerbsvorteil und ein Schlüssel für Wohlstand
und Wachstum."
Landeshauptmann Günther Platter erklärte: "Der Standort Tirol hat
sich bei dieser bedeutenden Investition gegen die internationale
Konkurrenz durchgesetzt. Ich freue mich, dass die politischen
Rahmenbedingungen Novartis und Sandoz überzeugen konnten, ein
weiteres großes und nachhaltiges Engagement in unserem Bundesland zu
tätigen. Dies ist ein herausragendes Beispiel für eine gelungene
Partnerschaft in den letzten Jahren und ein hervorragendes Zeugnis
für die hohe Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am
Standort."
George Zarkalis, Country President von Novartis in Österreich,
stellte fest: "Mit der Eröffnung des neuen BioInject Gebäudes
verstärkt die Novartis Gruppe ihr außer-ordentliches Engagement in
Österreich weiter. Seit der Gründung von Novartis im Jahr 1996 wurden
über 2,2 Milliarden Euro hierzulande investiert. Derzeit beschäftigt
die Gruppe an vier Standorten rund 5.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter und ist damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor besonders
in den Bundesländern Tirol, Oberösterreich und Wien. Die Produkte,
die in Österreich erzeugt werden, helfen Patientinnen und Patienten
in der ganzen Welt. Die Wertschöpfung in der Höhe von rund 1,22
Milliarden Euro oder 0,4 Prozent des Bruttoinlandprodukts bleibt
dabei in Österreich. Ein Wert, der zeigt, wie stark Novartis als
globales Unternehmen auf den Standort Österreich setzt."
Ard van der Meij, Geschäftsführer der Sandoz GmbH, sieht als Basis
für den Erfolg die jahrzehntelange Expertise von Sandoz Österreich
auf dem Gebiet der Biotechnologie. Wissenschaftler aus Kundl waren
bereits in den 1980er Jahren in die Entwicklung der ersten
biopharmazeutischen Arzneimittel involviert. Heute sind Kundl und
Schaftenau biopharmazeutische Kompetenzzentren und von großer
Bedeutung für die gesamte Novartis-Gruppe. Auch die wirtschaftliche
Bedeutung des Standortes ist beachtlich: Das Unternehmen leistet rund
3,4 Prozent der regionalen Wertschöpfung in Tirol.
Sandoz ist Pionier und weltweiter Marktführer im Bereich der
Biosimilars und vermarktet derzeit drei Biosimilars in mehr als 60
Ländern weltweit. Das Unternehmen erhielt kürzlich die erste
Zulassung für ein Biosimilar in den USA. Sandoz verfügt über die
größte Pipeline mit mehreren Biosimilars in verschiedenen
Entwicklungsstadien, darunter sind fünf Projekte in Phase III des
klinischen Studienprogramms bzw. in der Vorbereitung der
Zulassungseinreichung.
Über Biopharmazeutika
Biopharmazeutika sind komplexe Protein-Moleküle, die in lebenden
Organismen hergestellt werden. Biopharmazeutika haben die moderne
Medizin revolutioniert, weil sie die die Behandlung von schweren
Erkrankungen wie Krebs und Autoimmun-Erkrankungen ermöglichen.
Biosimilars (similar biological medicinal products) sind zugelassene
Folgeprodukte von Biopharmazeutika nach deren Patentablauf.
Biosimilars besitzen eine zum Referenz-produkt vergleichbare
Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit und stärken den Wett¬bewerb. Sie
ermöglichen deutliche Einsparungen für das Gesundheitssystem und
leisten einen Beitrag zur anhaltenden Innovation und zum breiteren
Zugang für die Patienten zu diesen Therapien.
Zu Novartis Austria
Die österreichische Novartis Gruppe ist das größte Pharmaunternehmen
des Landes und gliedert sich in die Geschäftsbereiche innovative
Medikamente (Pharmaceuticals), Generika (Sandoz) und Augenheilkunde
(Alcon). Mit rund 60 laufenden klinischen Studien investiert Novartis
stark in den Wissenschaftsstandort Österreich. Etwa 800 Mitarbeiter
im Bereich Forschung & Entwicklung arbeiten täglich daran, mit
wissenschaftlich fundierten Innovationen Krankheiten zu lindern und
zu heilen. Unsere therapeutischen Schwerpunkte liegen unter anderem
auf den Bereichen Kardiologie, Onkologie, Neurologie, Dermatologie
und Pulmologie. Novartis ist an vier Standorten in Österreich
vertreten. In Wien, Kundl, Schaftenau und Unterach am Attersee sind
rund 5.000 Mitarbeiter tätig und setzen sich dafür ein, die
Gesundheit und Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Jeder
400ste Arbeitnehmer in Österreich arbeitet damit direkt oder indirekt
für Novartis, was unser Unternehmen zu einem wichtigen Arbeitgeber in
der Gesundheitsbranche macht. Am Tiroler Standort Kundl befindet sich
der größte Entwicklungs- und Produktionsstandort der globalen
Sandoz-Gruppe für Antibiotika und Biopharmazeutika. Am zweiten
Tiroler Standort Schaftenau (Gemeinde Langkampfen) werden mittels
Zellkultur-Technologie moderne Biosimilars und Hormone hergestellt.
Auch der oberösterreichische Standort Unterach am Attersee ist als
Kompetenzzentrum für injizierbare generische Onkologiemedikamente von
globaler Bedeutung.Weitere Informationen zum Unternehmen in
Österreich finden Sie unter http://www.novartis.at
Zur Sandoz GmbH
Die Sandoz GmbH mit Sitz in Kundl/Tirol ist Österreichs größter
Pharmaproduzent und -exporteur und beschäftigt an den drei Standorten
Kundl, Schaftenau und Wien rund 4.000 Mitarbeiter. Der Standort Kundl
zählt zu den führenden Herstellern von Antibiotika weltweit und ist
ein Pionier auf dem Gebiet moderner Biosimilars. Schaftenau gilt als
Kompetenzzentrum für Zellkultur- und Mikropartikeltechnologie. Seit
2009 verfügt Sandoz durch die Akquisition der ehemaligen EBEWE in
Unterach am Attersee nun über einen vierten Standort in Österreich
und ein neues globales Kompetenzzentrum für injizierbare generische
Onkologiemedikamente. Weitere Informationen unter www.sandoz.at.
Zu Sandoz
Sandoz, eine Division von Novartis, ist eines der weltweit führenden
Generikaunternehmen, das sich nachhaltig für einen breiteren Zugang
zu einer qualitativ hoch wertigen Gesundheitsversorgung einsetzt.
Sandoz beschäftigt weltweit mehr als 26.000 Mitarbeiter und bietet
eine breite Palette von bezahlbaren, in erster Linie patentfreien
Arzneimitteln für Patienten und Kunden auf der ganzen Welt. Das
weltweite Portfolio von Sandoz umfasst 1.100 Moleküle, die im Jahr
2014 einen Umsatz von 9,6 Milliarden US-Dollar erzielten. Sandoz ist
weltweit führend sowohl bei Biosimilars als auch bei generischen
Antibiotika, Augenheilmitteln und in der Transplantation-Medizin.
Fast die Hälfte des Sandoz-Portfolios besteht aus differenzierten
Produkten, die schwieriger zu entwickeln und herzustellen sind als
Standard-Generika.
2003 konsolidierte Novartis das Generika-Geschäft unter der Marke
Sandoz und konnte seither ein starkes organisches Wachstum verbuchen.
Darüber hinaus ist das Unternehmen beständig gewachsen sowohl in
bestimmten geografischen Regionen als auch durch gezielte
Akquisitionen in den Bereichen der differenzierten Produkte.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NOP






