• 16.09.2015, 18:17:25
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Flüchtlinge - LH Kaiser: Grenzkontrollen in Kärnten als Vorsichtsmaßnahme notwendig

Kaiser begrüßt rasches Zusammentreffen von Bundeskanzler Faymann mit kroatischer und slowenischer Staatsspitze: "Lösung kann nur in abgestimmtem Vorgehen gelingen!"

Utl.: Kaiser begrüßt rasches Zusammentreffen von Bundeskanzler
Faymann mit kroatischer und slowenischer Staatsspitze: "Lösung
kann nur in abgestimmtem Vorgehen gelingen!" =

Klagenfurt (OTS) - Angesichts der Entwicklungen rund um Österreich,
mit der Verschärfung in Ungarn und der Intensivierung der
Grenzkontrollen in Deutschland, hält Kärntens Landeshauptmann Peter
Kaiser die Ausweitung der Grenzkontrollen auch auf Kärnten für eine
"leider notwendige Not- und Sicherheitsmaßnahme!"

Hauptaugenmerk müsse dabei darauf gelegt werden, die Flüchtlinge
in geordneten, ruhigen Bahnen zu lenken und zu kontrollieren,
schnellstmöglich ihren Status und ihre Absichten zu klären. "Es geht
nicht um ein Abschotten sondern um Ordnung, Kontrolle, Schutz und
Sicherheit - für die Flüchtlinge aber auch als beruhigendes Signal
für die einheimische Bevölkerung", so Kaiser, der das rasch
organisierte Zusammentreffen von Bundeskanzler Werner Faymann mit der
slowenischen und kroatischen Staatsspitze morgen begrüßt. Nur
gemeinsam und grenzüberschreitend könne eine Lösung bzw. eine
geordnete Abwicklung gelingen. "Jetzt ist jedenfalls alles zu tun,
damit Kärnten bei der Bewältigung der Organisation des
Flüchtlings-Zwischenstopps in unserem Bundesland optimal unterstützt
wird", fordert Kaiser von der Österreichischen Bundesregierung.

Der Kärntner Landeshauptmann erneuert in dem Zusammenhang seine
Kritik an den EU-Solidaritäts-Verweigererstaaten. "Jene Länder, die
die Solidarität anderer Länder gerne und als selbstverständlich in
Anspruch nehmen, werden durch ihre sture Weigerung, sich an einer
fairen Verteilung der Kriegsflüchtlinge zu beteiligen zu Totengräbern
der EU. Dafür sollen sie wenn schon nicht im Sinne der Humanität dann
jedenfalls finanziell zur Verantwortung gezogen werden", fordert
Kaiser.

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