ÖBB zur aktuellen Situation im Zugverkehr

Bis auf Weiteres kein Zugverkehr zw. Deutschland u. Österreich. Auch Zugverkehr nach und von Ungarn ausgesetzt.

Wien (OTS) - Deutschland hat am frühen Sonntagabend den Zugverkehr zwischen Österreich und Deutschland bis auf Weiteres eingestellt. Es gibt keinen grenzüberschreitenden Zugverkehr an den Bahnhöfen:
Salzburg, Passau, Simbach, Kufstein, Scharnitz und Lindau. Auch Korridorzüge (Kufstein-Salzburg) sind davon betroffen und werden über Zell am See umgeleitet, die Fahrzeit verlängert sich dadurch um rund 90 Minuten. Für Reisen nach Deutschland werden keine Tickets verkauft. Es gibt keinen Schienenersatzverkehr an den betroffenen Grenzbahnhöfen. Für bereits gekaufte Tickets wird es Kulanzlösungen geben. Die ÖBB bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt beim ÖBB Kundenservice unter 05 1717, per Mail unter kundenservice@oebb.at oder im Internet bei der elektronischen Fahrplanauskunft unter scotty.oebb.at zu informieren.

Im Fokus der ÖBB stehen in der aktuellen Ausnahmesituation, die Aufrechterhaltung eines sicheren Bahnbetriebes sowie die Sicherstellung des Zugverkehres im ÖBB-Netz.

Der reguläre innerösterreichische Verkehr ist für 14.09. im Nah und Fernverkehr lt. jetzigem Informationsstand sichergestellt, die ÖBB setzen alles daran, dass es am Montag zu keinen Auswirkungen für Pendler und Schüler kommt. Für grenzüberschreitende Reisende und Pendler stellen die ÖBB bis auf weiteres Taxigutscheine bzw. Hotelgutscheine zur Verfügung die in den ÖBB Reisezentren erhältlich sind.

Derzeit wird nach Anweisung der Behörden und Einsatzkräfte die Unterbringung von Flüchtlingen in Quartieren koordiniert. Die ÖBB stellen insgesamt über 1.000 Übernachtungsmöglichkeiten in ganz Österreich zur Verfügung. Ziel ist es eine stabile Situation an den großen Bahnhöfen herzustellen, das ist wichtig um den Bahnbetrieb aufrecht zu erhalten. Bereits ein einziger überfüllter Bahnhof kann zum Erliegen des gesamten Bahnverkehrs führen. Aufgrund des derzeit großen Zulaufs ersuchen die ÖBB freiwillige Helfer, Taxis und Busunternehmen, keine weiteren Reisenden an die Bahnhöfe zu bringen, eine geordnete Abwicklung der aktuellen Situation kann sonst nicht mehr gewährleistet werden.

Die ÖBB setzen aufgrund der weiterhin massiven Überlastung von und nach Ungarn den Zugverkehr weiterhin aus, über eine Wiederaufaufnahme wird am Montagvormittag beraten. Bis auf weiteres werden keine Tickets für Fahrziele in Ungarn verkauft. Für Pendler und Schüler wird im Abschnitt Bruck/Leitha - Zurndorf ein Schienenersatzverkehr mit Bussen organisiert. Der Verkehr Richtung Wien aus und nach Neusiedl/See bzw. Kittsee ist davon nicht betroffen und wird planmäßig geführt.

Das nächste Update von Seiten der ÖBB erfolgt am Montag, dem 14.09.2015.

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