Umfrage zum vernetzten Haushalt: Konsumenten erwarten sich von smarten Geräten vor allem mehr Energieersparnis und Wohnkomfort

Wien (OTS) -

  • Rund 70 Prozent der Österreicher sehen in der Einsparung von Energie und Ressourcen den größten Vorteil von vernetzten Haushaltsgeräten
  • Smarte TV-Geräte, Kühlschränke und Backöfen versprechen in Zukunft den größten Nutzen
  • Hohes Interesse an neuen Technologien in allen Altersgruppen annähernd gleich
  • "Smart und vernetzt" im Mittelpunkt der Futura 2015 in Salzburg

Was erwarten sich Österreichs Konsumenten von intelligenten Geräten in einem vernetzten Haushalt? Welche Funktionen machen den Alltag leichter? Das war die Fragestellung einer aktuellen Umfrage des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) und der Reed Exhibitions im Vorfeld der großen Elektronikmessen in Berlin (IFA) und Salzburg (FU-TURA 2015). Eindeutiges Ergebnis der Umfrage unter 500 Befragten: In Energiesparen (69,8 Prozent), Wohnkomfort (66,8 Prozent) bzw. Zeitersparnis (66,0 Prozent) sehen die Österreicher einen sehr bis eher großen Nutzen von smarten Geräten. Für mehr als die Hälfte (54,1 Prozent) ist die Steuerung von unterwegs und via App mit dem Smartphone ein weiterer Vorteil intelligenter Geräte.

"Die Umfrage zeigt deutlich, dass moderne Geräte einen persönlichen Mehrwert für den Konsumenten darstellen. Der vernetzte Haushalt ist also keine Zukunftsmusik mehr, sondern bereits auf den Wunschlisten der Verbraucher vermerkt. Die Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie investieren seit Jahren in die Entwicklung von intelligenten Funktionen, die zum einen mehr Lebenskomfort und Sicherheit, zum anderen natürlich die Energie- und Ressourceneffizienz deutlich steigern", so Manfred Müllner, FEEI Geschäftsführer-Stellvertreter.

"Geräte kommunizieren auf digitalem Weg immer mehr miteinander. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Innovationen der Haushaltsgeräte und der Elektrokleingeräte. So lag es nahe, das Thema ‚Smart und vernetzt‘ auch in den Mittelpunkt der kommenden FUTURA 2015 vom 17. bis 19. September in Salzburg zu stellen", erklärt Benedikt Binder-Krieglstein, Geschäftsführer von Reed Exhibitions.

Smarte TV-Geräte, Kühlschränke und Backöfen versprechen den größten Nutzen

Der Blick in die Zukunft zeigt deutlich, dass sich die Österreicher -abgesehen von Computer und Handys - auch von vernetzten Hausgeräten am meisten Nutzen für einen angenehmen Alltag erwarten. Gleich nach Computer und Mobile Devices steht der smarte Kühl- und Gefrierschrank: 53 Prozent der Befragten sehen darin eine Verbesserung ihres Alltags, 41 Prozent von intelligenten Waschmaschinen und Trocknern. Rang drei belegen smarte TV-Geräte (48,5 Prozent), gefolgt von vernetzten Backöfen, Herden und Kochfeldern, die in Zukunft für 38 Prozent der Konsumenten zu einem leichteren Haushalt zählen. Smarte Reinigungsgeräte wie Staubsauger (24,5 Prozent), Küchenmaschinen oder Kaffeemaschinen (21,9 Prozent) findet immerhin jeder vierte bis fünfte Konsument nützlich.

Energie sparen und die Umwelt schonen

Die Österreicher erwarten sich einen besseren Alltag vor allem von Funktionen, die Energiesparen leichter machen. 46,7 Prozent der Befragten zum Beispiel wünschen sich, dass sich Geräte selbständig den günstigsten Stromtarif suchen. 43,5 Prozent, dass Geräte Auskunft über den Strom- und Wasserverbrauch geben. Zeigt der Kühlschrank etwa die Ablaufdaten der darin gelagerten Lebensmittel an, sehen dies 36,8 Prozent als Unterstützung im Haushalt. Auch Rezeptvorschläge aus den vorhandenen Zutaten finden 28 Prozent positiv. Für 27 Prozent ist die intelligente Kaffeemaschine, die sich den persönlichen Vorlieben anpasst, eine tägliche Erleichterung.

Smart Home soll Zuverlässigkeit und Sicherheit bieten

Zuverlässigkeit (76 Prozent) und Sicherheit (71 Prozent) sind die mit Abstand meistgenannten Eigenschaften, die der Konsument im Smart Home als sehr wichtig erachtet - wie sehr oft bei neuen Technologien.

"Der Haushalt der Zukunft wird über zentrale Smart-Home-Gateways gesteuert werden, die die unterschiedlichen Geräte der Haustechnik -von Heizung, Licht, Hausgeräte, Alarm- und Klimaanlagen - zu einem intelligenten System verbinden", so Müllner. "Dies bietet damit auch mehr Kontrolle und Sicherheit, etwa wenn Störungen automatisch gemeldet werden können, auch wenn niemand zuhause ist. Ein Faktum, das laut unserer Umfrage jeder zweite positiv beurteilt."

Die meisten vernetzten Geräte in Österreichs Haushalten sind derzeit der Unterhaltungselektronik, der IT und den mobilen Geräten zugeordnet: Computer und Notebooks (50 Pro-zent), Handys (45 Prozent) und TV-Geräte (36 Prozent) sind mit Abstand am häufigsten un-tereinander und via Internet verbunden. Vernetzte Küchengeräte, Waschmaschinen oder Reinigungsgeräte sind deutlich weniger vorhanden. Rund 7 Prozent der Befragten geben an, vernetzte Haushaltsgeräte zu nützen.

Laut Umfrage, die im Auftrag des FEEI und Reed Exhibitions von marketagent durchgeführt wurde, bezeichnet sich jeder fünfte Befragte als "sehr technikaffin", knapp die Hälfte (49 Pro-zent) immerhin als eher technikaffin. Rund ein Drittel beschäftigt sich eher weniger mit technischen Angeboten. "Technologie ist interessant, vor allem wenn sie einen persönlichen Nutzen und Mehrwert für den eigenen Alltag mit sich bringt", weist Müllner hin. "Bemerkenswert an den Ergebnissen ist, dass eine hohe Technikaffinität kaum vom Alter abhängt - sie ist in allen Altersgruppen annähernd gleich verteilt. Lediglich die Frauen bezeichnen sich leider selbst deutlich weniger interessiert an Technik als Männer."

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