• 01.09.2015, 13:34:34
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ÖIF beim Europäischen Forum Alpbach 2015

Break-Out-Session zur Anerkennung von Potenzialen: Diskussion mit ÖIF-Stipendiat/innen, Integrationsminister Sebastian Kurz und internationalen Expert/innen

Utl.: Break-Out-Session zur Anerkennung von Potenzialen: Diskussion
mit ÖIF-Stipendiat/innen, Integrationsminister Sebastian Kurz
und internationalen Expert/innen =

Wien (OTS) -

Ztwl.: BM Kurz: Anerkennungsgesetz wichtiger Schritt für Integration

Im Rahmen der Break-Out-Session erarbeiteten die Teilnehmer/innen in
Arbeitsgruppen gemeinsam mit den Expert/innen verschiedene
Perspektiven zum Thema Potenziale und Anerkennung, diskutierten über
den Wert von Fähigkeiten in Beruf und Gesellschaft und definierten
Vorschläge zur verbesserten Anerkennung von Potenzialen.

Integrationsminister Sebastian Kurz: "Menschen kommen mit
vielfältigen Qualifikationen nach Österreich. Die einfache und rasche
Anerkennung ihrer Bildungsabschlüsse und Berufsausbildungen ist ein
wichtiger Schritt für ihre Integration und unser erfolgreiches
Zusammenleben, weshalb wir derzeit intensiv an einem
Anerkennungsgesetz arbeiten."

Rainer Münz, Migrationsexperte: "Wir brauchen Integration von Anfang
an. Die Anerkennung von Potenzialen von Migrant/innen und
Flüchtlingen spielt hier eine wichtige Rolle. Diese müssen erkannt
und dann anerkannt werden. Wenn das gelingt und wir Menschen den
Zugang zu österreichischen Arbeitsmarkt erleichtern, dann können
jene, die neu zu uns kommen, bald einen wirtschaftlichen Beitrag
leisten, das fördert auch ihre gesellschaftliche Integration."

Hikmet Ersek, CEO von Western Union: "In Österreich fragt man noch zu
häufig: 'Woher kommst du?' statt 'Was kannst du?' Wir sollten viel
stärker darauf schauen, welche vielfältigen Fähigkeiten Migrant/innen
haben, statt Angst vor dieser Vielfalt zu haben."

Stipendienprogramm des ÖIF für junge Menschen mit
Migrationshintergrund

Bereits zum dritten Mal unterstützte der ÖIF 2015 vierzehn
Studierende und Absolvent/innen mit Migrationshintergrund aus Ländern
wie Syrien, Afghanistan, Bulgarien, Ghana oder Italien mit einem
Teilnahmestipendium in der Höhe von 950 Euro am Europäischen Forum
Alpbach. Roland Goiser, stellvertretender Geschäftsführer des ÖIF:
"Wir freuen uns, dass wir in den letzten drei Jahren bereits über 40
Studierende mit Migrationshintergrund dabei unterstützen konnten, am
Europäischen Forum Alpbach teilzunehmen, dort ihre Perspektive
einzubringen und wertvolle Einblicke zu gewinnen. Im Hinblick auf
Qualifikationen, die Zuwander/innen nach Österreich mitbringen, ist
das diesjährige Thema (Un)Gleichheit auch von besonderer Bedeutung."

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