• 10.08.2015, 11:48:09
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Jubiläums-Sternfahrt 80 Jahre Großglockner Hochalpenstraße

80 Oltimer würdigten am 9. August das 80. Jubiläum der Großglockner Hochalpenstraße mit einer Oldtimer-Sternfahrt und anschließender Segnung

v.l.n.r.: Josef Schachner (Bürgermeister Heiligenblut), Gerhard
Setschnagg (Präsident KMVC-Kärntner-Motor-Veteranen-Club), Johannes
Hörl (Generaldirektor Großglockner Hochalpenstraßen AG), Gaby
Schaunig (LH-Stv.in Kärnten), Gerhard Feichtinger (Präsident
MVCS-Motor-Veteranen-Club-Salzburg) und Hannes Schernthaner
(Bürgermeister Fusch)

Utl.: 80 Oltimer würdigten am 9. August das 80. Jubiläum der
Großglockner Hochalpenstraße mit einer Oldtimer-Sternfahrt und
anschließender Segnung =

Salzburg (TP/OTS) - Mit einer Oldtimer-Sternfahrt der Kärntner und
Salzburger Motor Veteranen zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.369m)
startete der Festakt anlässlich des 80. Ge-burtstag der Großglockner
Hochalpenstraße. Zugleich feierte man die rechts-kräftige
Unterschutzstellung der Großglockner Hochalpenstraße nach
Denkmalschutzgesetz bei der Oldtimer-Segnung auf der
Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.

Zu den Festrednern zählten die Anrainerbürgermeister Josef Schachner
(Heiligenblut am Großglockner), Bürgermeister Hannes Schernthaner
(Fusch an der Großglocknerstraße) LH-Stv.in Gaby Schaunig, Klubobmann
LAbg. Ferdinand Hueter (Klagenfurt), Gerhard Setschnagg (Präsident
KMVC-Kärntner-Motor-Veteranen-Club) und Gerhard Feichtinger
(Präsident MVCS-Motor-Veteranen-Club-Salzburg). Die Segnung der
Oldtimer und Jubiläumsplaketten wurde von Pfarrer Zoltán Papp (Pfarre
Gmünd) durchgeführt.

Viele der 180 Teilnehmer der Jubiläums-Oldtimersternfahrt aus Kärnten
und Salz-burg hatten schon eine über 200 Kilometer lange Strecke
hinter sich, als sie am Treffpunkt dem Glocknerhaus-Parkplatz
eintrafen. Die Clubmitglieder der Kärntner und Salzburger Motor
Veteranen sammelten sich zur gemeinsamen Auffahrt auf die
Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, allen voran die beiden Präsidenten Gerhard
Setschnagg (KMVC-Kärntner-Motor-Veteranen-Club) und Gerhard
Feichtinger (Salzburger-Motor-Veteranen-Club).

Ein automobiler Streifzug durch die Geschichte des Automobils war
hier anzutreffen. Eine Vielzahl der versammelten Oldtimer war bereits
damals auf der Straße, als sie noch nicht als Oldtimer galten,
sondern für den alltäglichen Straßenverkehr genutzt wurden.

Ein besonderer Teilnehmer der Sternfahrt war der Post-Panoramabus von
GRAF & STIFT, Baujahr 1950, der speziell für den Verkehr auf der
Großglockner Hochalpen-straße gebaut wurde und nach dem Zweiten
Weltkrieg zum Einsatz kam. Hervorzuheben ist auch der VW Käfer, der
von Anfang an ein oft gesehener Gast auf der Großglockner
Hochalpenstraße war. Er war das erste Auto mit einem luftgekühlten
System und somit optimal für Bergfahrten ausgerüstet. Zum ersten Mal
wurde er auf der Großglockner Hochalpenstraße beim Glockner Bergpreis
im Jahr 1938 präsentiert und zwar von seinem Konstrukteur Ferdinand
Porsche.

Bürgermeister Josef Schachner (Heiligenblut) begrüßte als Hausherr
die Gäste aus Kärnten und Salzburg und betont die enorme Bedeutung
der Großglockner Hochal-penstraßen AG (GROHAG) als modernes,
österreichisches, freizeittouristisches Erlebnisstraßen-Unternehmen.
Seit 3. August 2015 stehe die Straße nun unter Denkmalschutz. Als
anerkannter Monumentalbau österreichischer Ingenieurskunst ist die
Großglockner Hochalpenstraße Symbolbild für die außerordentliche
Leistungsfähigkeit Österreichs in "schwierigen Zeiten" und
"Visitenkarte" der Republik. Die Großglockner Hochalpenstraße ist
auch nationales Kulturgut von internationaler Bedeutung, "Sehschule
der Natur" und repräsentiert das "Alpine Österreich".

Das Bundesdenkmalamt schreibt an die GROHAG bereits im Jahr 2012:
" … Wie damals schon festgehalten, ist die Großglockner
Hochalpenstraße aufgrund ihrer in die Landschaft und den hochalpinen
Bereich des Großglockners ´komponierten´ Anlage und aufgrund ihrer
diesbezüglichen Einmaligkeit zweifellos insgesamt als Weltkulturerbe
zu werten."

Bürgermeister Hannes Schernthaner (Fusch) betonte die historische
Bedeutung der Großglockner Hochalpenstraße als wichtigen Auftrag- und
Arbeitgeber in den Regionen der Hohen Tauern seit Baubeginn im August
1930 und einer der bedeutendsten Ausflugsziele seit der Eröffnung am
3. August 1935.

"Die Großglocknerhochalpenstraße zählt zu den Top3-Tourismusangeboten
der Republik Österreich mit über 900.000 Besucher allein im
Sommerhalbjahr. Zudem ist sie ein Symbol für die Verbindung zweier
Bundesländern, wie sich bei dieser Veranstaltung gut erkennen lässt.
Die Oldtimerfreunde aus beiden Bundesländern Kärnten und Salzburg
haben sich auf der Straße zusammengefunden, um gemeinsam dieses
Jubiläum zu feiern."

LAbg. Ferdinand Hueter (iVv Tourismuslandesrat Christian Benger)
dazu: "Der Schritt Richtung Welterbe war richtig und ist jetzt gerade
auch für Kärnten ein beson-ders wichtiges und positives Signal; darum
hat unser Landesrat für Tourismus und Kultur, Christian Benger,
gemeinsam mit Landeshauptmann Peter Kaiser die
Unterstützungserklärung abgegeben hier mit voller Kraft an der
Umsetzung mitzuarbeiten. Wir werden voraussichtlich schon nächstes
Jahr die Dossiers in Paris bei der UNE-SCO abgeben können!"

Schlussakt und zugleich Höhepunkt der Veranstaltung war die Segnung
der Oldtimer- und Jubiläumsplaketten durch Pfarrer Zoltán Papp. In
seiner kurzen Predigt würdigte er die Bedeutung der Großglockner
Hochalpenstraße und die Kraft der Ar-beiter ("GROHAGgler") während
der Bauphase, die mit einfachem Gerät und oft unter Einsatz ihres
Lebens Großes leisteten. In einer Schweigeminute gedachte man der
tödlich Verletzten aus Bau und Betrieb und bat um Gottes Segen.

Weiteres Bildmaterial finden Sie unter
http://mediathek.grossglocknernews.at
im Ordner "80 Jahre Oldtimer Sternfahrt 9. August"

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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