- 06.08.2015, 13:59:12
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Entscheidung des EU Parlaments – Grenzwerte für verstrahlte Lebensmittel weiterhin auf Super GAU Niveau
Bei zwei Schluck Wasser pro Tag ist das Limit erreicht. Das Anti Atom Komitee fordert: Kanzler Faymann darf im EU Rat dem nicht zustimmen
Utl.: Bei zwei Schluck Wasser pro Tag ist das Limit erreicht. Das
Anti Atom Komitee fordert: Kanzler Faymann darf im EU Rat dem
nicht zustimmen =
Freistadt (OTS) - Weitgehend unbeachtet hat das EU Parlament einem
Vorschlag von Experten zugestimmt, nach der die Grenzwerte für die
radioaktive Belastung von Lebensmitteln weiterhin nicht gesenkt
werden. Bei zwei Schluck Wasser pro Tag ist das Limit erreicht. Das
Anti Atom Komitee fordert: Kanzler Faymann darf im EU Rat dem nicht
zustimmen.
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat das EU Parlament am 9. Juli 2015
eine Vorlage der EU Kommission verabschiedet, die die Grenzwerte von
Radioaktivität in Lebensmitteln neu regelt.
"Nach dem Super GAU in Tschernobyl wurden die Grenzwerte für
Lebensmittel so hoch angesetzt, dass schon mit 16 ml oder zwei
Schluck Wasser pro Tag der Grenzwert erreicht ist. Diese Grenzwerte
müssen endlich wieder gesenkt werden. Bei derart niedrigen
Mengenannahmen kommt es im Falle eines Atomunfalles zu extremen
Grenzwertüberschreitungen.", macht Manfred Doppler vom Anti Atom
Komitee auf diesen aufmerksam.
Die Namen dieser "Experten" werden jedoch geheim gehalten. Man kann
sie also nicht zu Stellungnahmen auffordern oder gegebenenfalls zur
Verantwortung ziehen. Sie gehen offensichtlich davon aus, dass es
jederzeit auch in der EU zu einem Super GAU kommen kann und mit
diesen Grenzwerten soll sichergestellt werden, dass derart hoch
verstrahlte Lebensmittel weiterhin verkauft, exportiert oder
importiert werden dürfen. Auf Kosten der Konsumenten.
Dieser Vorschlag soll Ende dieses Jahres im EU Rat abgesegnet werden.
Wir fordern BK Faymann auf, diesem Anschlag der Atomlobby keinesfalls
zustimmen", so Manfred Doppler weiter und er ergänzt abschließend:
"Uns ist bekannt, dass auch österreichische Vertreter zugestimmt
haben und dem werden wir natürlich nachgehen!"
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