- 30.07.2015, 13:00:32
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Seniorenbund / Hammerl: Diskriminierung aufgrund des Alters ist einzustellen
Mehr Sensibilität aller Handelnden gefordert. Die Gesellschaft und damit die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ändern sich!
Utl.: Mehr Sensibilität aller Handelnden gefordert. Die Gesellschaft
und damit die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ändern
sich! =
Wien (OTS) - Zum heutigen Bericht der Antidiskriminierungsstelle
Steiermark, der eine Vervierfachung (!) der Fälle von Diskriminierung
aufgrund des Alters aufzeigt, betont BR Gregor Hammerl,
Bundesobmann-Stellvertreter des Österreichischen Seniorenbundes und
Landesobmann des Steirischen Seniorenbundes:
"Die Diskriminierung aufgrund des Alters muss in allen Bereichen von
Gesellschaft und Wirtschaft beendet werden! Gesellschaft wie
Wirtschaft müssen lernen, sich auf die neue Altersstruktur in
Österreich einzustellen. Wollen sie erfolgreich zusammenwirken,
müssen sie die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren verstehen
lernen! Wir empfehlen dringend, in alle Ausbildungen der jungen
Menschen den Aspekt des Alterns und die damit verbundenen Änderungen
mit einzubeziehen. Das geht vom Wissen über Einkommens- und
Lebenssituationen der Älteren, über deren Wunsch nach qualitativer
Beratung, bis hin zum Umgang mit dementiellen Erkrankungen. Nur wenn
wir diesen geänderten Gegebenheiten gegenüber sensibel sind, werden
wir gemeinsam auch wirtschaftlich erfolgreich sein können!"
"Der Steirische Seniorenbund mit seinem Landesgeschäftsführer
Friedrich Bernd Roll hat aufgrund zahlreicher Mitglieder-Beschwerden
zu konkreten Problemen mit Banken schon zu Jahresbeginn eine
Initiative gestartet. Wer Probleme mit der Finanzierung seiner
Projekte aufgrund des Alters hat, wird bei der Raiffeisenbank
Hausmannstätten, welche dies in Kooperation mit der TeamBank
Österreich anbietet, gut und fair beraten! Dort wurden heuer schon 20
Prozent aller vergebenen Kredite an die Generationen 60plus vergeben
- der älteste Kreditnehmer war 82 Jahre alt, das durchschnittliche
Kreditvolumen lag bei 13.000 Euro! So helfen wir den Betroffenen
direkt und konkret", erklärt Hammerl, der seinen Seniorenbund zu
Recht als stärkste Service-Organisation für Seniorinnen und Senioren
in der Steiermark bezeichnet.
Der Österreichische Seniorenbund hat schon zu Jahresbeginn mit einer
Enquete zu "Senioren-Konsumenten" in Zusammenarbeit mit dem
ÖVP-Parlamentsklub und Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland, Lehrgangsleiter
des Post-Graduate Master-Lehrgang für Gerontologie und Soziale
Innovation an der Universität Wien, einen wichtigen Schwerpunkt zum
Thema gesetzt. Die umfassenden Unterlagen können Interessierte hier
nachlesen:
Teil I: http://www.ots.at/redirect/seniorenbund1
Teil II: http://www.ots.at/redirect/seniorenbund2
Die Schlussfolgerungen nach den Expertenberatungen hier:
http://www.ots.at/redirect/seniorenbund3
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