Seniorenbund / Hammerl: Diskriminierung aufgrund des Alters ist einzustellen

Mehr Sensibilität aller Handelnden gefordert. Die Gesellschaft und damit die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ändern sich!

Wien (OTS) - Zum heutigen Bericht der Antidiskriminierungsstelle Steiermark, der eine Vervierfachung (!) der Fälle von Diskriminierung aufgrund des Alters aufzeigt, betont BR Gregor Hammerl, Bundesobmann-Stellvertreter des Österreichischen Seniorenbundes und Landesobmann des Steirischen Seniorenbundes:

"Die Diskriminierung aufgrund des Alters muss in allen Bereichen von Gesellschaft und Wirtschaft beendet werden! Gesellschaft wie Wirtschaft müssen lernen, sich auf die neue Altersstruktur in Österreich einzustellen. Wollen sie erfolgreich zusammenwirken, müssen sie die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren verstehen lernen! Wir empfehlen dringend, in alle Ausbildungen der jungen Menschen den Aspekt des Alterns und die damit verbundenen Änderungen mit einzubeziehen. Das geht vom Wissen über Einkommens- und Lebenssituationen der Älteren, über deren Wunsch nach qualitativer Beratung, bis hin zum Umgang mit dementiellen Erkrankungen. Nur wenn wir diesen geänderten Gegebenheiten gegenüber sensibel sind, werden wir gemeinsam auch wirtschaftlich erfolgreich sein können!"

"Der Steirische Seniorenbund mit seinem Landesgeschäftsführer Friedrich Bernd Roll hat aufgrund zahlreicher Mitglieder-Beschwerden zu konkreten Problemen mit Banken schon zu Jahresbeginn eine Initiative gestartet. Wer Probleme mit der Finanzierung seiner Projekte aufgrund des Alters hat, wird bei der Raiffeisenbank Hausmannstätten, welche dies in Kooperation mit der TeamBank Österreich anbietet, gut und fair beraten! Dort wurden heuer schon 20 Prozent aller vergebenen Kredite an die Generationen 60plus vergeben - der älteste Kreditnehmer war 82 Jahre alt, das durchschnittliche Kreditvolumen lag bei 13.000 Euro! So helfen wir den Betroffenen direkt und konkret", erklärt Hammerl, der seinen Seniorenbund zu Recht als stärkste Service-Organisation für Seniorinnen und Senioren in der Steiermark bezeichnet.

Der Österreichische Seniorenbund hat schon zu Jahresbeginn mit einer Enquete zu "Senioren-Konsumenten" in Zusammenarbeit mit dem ÖVP-Parlamentsklub und Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland, Lehrgangsleiter des Post-Graduate Master-Lehrgang für Gerontologie und Soziale Innovation an der Universität Wien, einen wichtigen Schwerpunkt zum Thema gesetzt. Die umfassenden Unterlagen können Interessierte hier nachlesen:

Teil I: http://www.ots.at/redirect/seniorenbund1

Teil II: http://www.ots.at/redirect/seniorenbund2

Die Schlussfolgerungen nach den Expertenberatungen hier:
http://www.ots.at/redirect/seniorenbund3

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund, Susanne Walpitscheker, stv. Generalsekretärin, Tel.: 0650-581-78-82, swalpitscheker@seniorenbund.at, www.seniorenbund.at

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